- 29.01.2013, 11:16:27
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Ministerrat beschließt neues Bundessportfördergesetz
Darabos: "Größte Reform seit 1948" - Duales Fördermodell bringt Planbarkeit und belohnt Leistung
Utl.: Darabos: "Größte Reform seit 1948" - Duales Fördermodell
bringt Planbarkeit und belohnt Leistung =
Wien (OTS/BMLVS) - Die Regierung hat heute, Dienstag, im Ministerrat
die Reform der Bundessportförderung beschlossen. "Das neue
Fördergesetz ist ein Meilenstein in der Geschichte der
Bundessportförderung. Wir kommen weg von der überholten Gießkanne und
fördern jetzt nachhaltig und leistungsbezogen", betont Sportminister
Norbert Darabos. Für die Förderung des österreichischen Sports stehen
jährlich 80 Millionen Euro zur Verfügung - das höchste Budget aller
Zeiten. "Mit dem neuen Fördergesetz sorgen wir dafür, dass aus jedem
Fördereuro das Maximum herausgeholt wird."
Das neue Bundessportfördergesetz baut auf fünf wesentlichen
Eckpfeilern auf:
- Duales Fördermodell: Als Basis erhalten Verbände künftig eine
Grundförderung, die auf vier Jahre fixiert wird. Damit werden
Fixkosten abgedeckt und Planbarkeit gewährleistet. Darüber hinaus
gibt es eine Maßnahmenförderung, die jährlich festgelegt wird. So
können die einzelnen Verbände verschiedene Schwerpunkte setzen.
- Förder-Ranking und Budgetplus im Spitzensport: Die Förderung der
Fachverbände wird künftig durch eine Rangliste, die sich an fixen
Erfolgskriterien orientiert, geregelt. Dadurch wird
leistungsorientiert und zielgerichtet gefördert. Insgesamt steigt das
Budget für den Spitzensport um weitere fünf Millionen auf mindestens
31 Millionen Euro im Jahr.
- Mindestquote für Breitensport: Die Dachverbände sind künftig
verpflichtet einen fixen Mindestsatz an ihre Vereine weiterzugeben.
Das bedeutet mehr Geld und Transparenz für Österreichs Vereine.
- Zentrale Vergabe und professionelle Kontrolle: Künftig gilt das
"One Stop Shop"-Prinzip. Es wird eine zentrale Förderstelle geben:
den Bundes-Sportförderungsfonds. Dadurch wird das Beantragen von
Förderungen entbürokratisiert und somit einfacher. Auch der Einsatz
der Fördermittel wird künftig aus einer Hand und somit wesentlich
professioneller geprüft.
- Maximale Transparenz: Eine neue Förderdatenbank, die alle
wesentlichen Eckdaten der Sportförderung abbildet, macht die Vergabe
transparent und nachvollziehbar.
Die Fördermittel werden künftig in drei Bereichen vergeben: 50
Prozent entfallen auf den Spitzensport, 45 Prozent auf den
Breitensport und 5 Prozent werden an zentrale Fördernehmer verteilt.
Ziel der Reform ist es, optimale Rahmenbedingungen für Breitensport
und Spitzensport zu schaffen. Die Grundgedanken dabei sind
Planbarkeit und Leistung. "Mit dem neuen Bundes-Sportfördergesetz
haben wir den entscheidenden Schritt gemacht. Künftig gilt: Wer
professionelle Arbeit abliefert und besondere Erfolge erreicht, wird
auch besonders gefördert", sagte Sportminister Norbert Darabos.
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