- 29.01.2013, 08:50:09
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SOS Mitmensch: Verständnis für Fernbleiben Straches von WKR-Ball-neu
Burschenschafterspektakel in der Hofburg schmeckt nicht allen in der FPÖ
Utl.: Burschenschafterspektakel in der Hofburg schmeckt nicht allen
in der FPÖ =
Wien (OTS) - "Mit Zufall hat es nur wenig zutun, wenn FPÖ-Obmann
Strache just an jenem Tag seinen Familienurlaub antritt, an dem der
lange geplante Korporiertenball in der Hofburg stattfindet. Vielmehr
dürfte es in Teilen der FPÖ wachsenden Unmut über die Übernahme des
Burschenschafterballs durch die Wiener Parteifraktion geben.
Mancherorts wird sogar über eine Fusion zwischen WKR und Wiener FPÖ
gemunkelt", so Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch.
Demaskierend ist insbesondere der Einladungsbrief des Wiener
FPÖ-Landtagsabgeordneten und Leiters des offenbar noch immer
existierenden WKR-Ballausschusses Udo Guggenbichler an potentielle
Ballbesucher. Guggenbichler schreibt darin unter anderem: "Der Wiener
Akademikerball ist ein Ball von Korporierten für Korporierte." Damit
erklärt er de facto die Wiener FPÖ zu einer Korporiertenvereinigung.
"Der von der Wiener FPÖ veranstaltete WKR-Ball-neu ist nicht nur
ein Schandfleck für die Bundeshauptstadt und eine erneute Blamage für
die Hofburg-Gesellschafter, er ist auch ein Schlag ins Gesicht all
jener Freiheitlichen, die mit rechtsextrem durchsetzten
Burschenschaften nichts am Hut haben wollen", so Pollak. "Es gibt
nämlich nach wie vor Leute in der FPÖ, denen es ein Anliegen ist,
sich von rechtsradikalen und antisemitischen Tendenzen zu
distanzieren. Diese Leute bekommen jetzt, bildhaft gesprochen, einen
Schmiss verpasst, den sie nicht wollen, aber auch nicht mehr so
leicht loswerden. Dass sich Strache nun vor dem Ball drückt, ist
daher nur zu verständlich."
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