• 28.01.2013, 11:28:21
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"Report" am 29. Jänner: Korruptions-Tango, Rebellion in der Steiermark und gefährlich volle Gefängnisse

Außerdem: Aus für kleine Kasernen

Utl.: Außerdem: Aus für kleine Kasernen =

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert im "Report" am Dienstag, dem
29. Jänner 2013, um 21.05 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Korruptions-Tango

Seit 1. Jänner 2013 gelten in Österreich strenge
Anti-Korruptionsgesetze. Politiker/innen und Mitarbeiter/innen
Hunderter Behörden und Unternehmen gelten nun ebenso wie Beamte als
Amtsträger/innen und dürfen teure Einladungen und Geschenke für die
Erledigung ihrer täglichen Aufgaben nicht mehr annehmen.
Korruptionsbekämpfer/innen sind froh, dass auch das sogenannte
Anfüttern wieder verboten ist, Eventveranstalter/innen und Sponsoren
von Kultur- und Sportevents hingegen sind wenig begeistert. Ein
Bericht von Ernst Johann Schwarz und Alexander Sattmann.

Rebellion in der Steiermark

Das Prestigeprojekt Gemeindezusammenlegungen in der Steiermark stößt
auf heftigen Widerstand einiger Bürgermeister. Ab 2015 wird es in der
Steiermark statt 539 nur mehr 285 Gemeinden geben, doch nicht alle
dieser Fusionen erfolgen freiwillig. Immer mehr Bürgermeister drohen
mit Parteiaustritt und dem Gang zum Obersten Gericht. Helga Lazar und
Simone Stribl über den hartnäckigen Widerstand in steirischen
Gemeinden.

Aus für kleine Kasernen

Auch nach dem eindeutigen Volksbefragungs-Votum für die Wehrpflicht
ist klar: Das Heer braucht Reformen und dafür braucht es Geld.
Wesentliche Budgetmittel fließen in Infrastruktur, die schon lange
als unrentabel und militärisch überholt gilt. Konkrete Pläne gibt es,
doch Landespolitiker/innen wehren sich gegen die Schließung kleiner
Kasernen, die als Wirtschaftsmotor in strukturschwachen Regionen
gelten, und auch Verteidigungsminister Darabos hat im Vorfeld der
Volksbefragung eine Bestandsgarantie ausgesprochen. Martina Schmidt
und Eva Maria Kaiser berichten.

Gefährlich volle Gefängnisse

Österreichs Gefängnisse sind voll wie nie zuvor. Mit mehr als 9.000
Häftlingen ist ein neuer Höchststand erreicht. Besonders im Osten des
Landes wird das Ungleichgewicht zwischen Insassen und Wachpersonal
immer größer. Die Enge macht aggressiv, Auseinandersetzungen häufen
sich. Eine Aussicht auf Besserung besteht nicht, denn das Geld für
mehr Personal fehlt. Auch die Pläne für den Bau einer neuen
Haftanstalt im Großraum Wien stecken fest. Martin Pusch und Münire
Inam haben sich in den Gefängnissen umgesehen.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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