- 27.01.2013, 14:08:47
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BZÖ-Wahlauftakt/Neujahrstreffen II: Bucher: Wir verändern das Land!
BZÖ für Handwerkerbonus, Waisenrat, Kontrolle, gegen Ausverkauf des Zukunftsfonds

Utl.: BZÖ für Handwerkerbonus, Waisenrat, Kontrolle, gegen
Ausverkauf des Zukunftsfonds =
Velden (OTS) - "Wir greifen an, um das Land zu erneuern und zu
verbessern. Ich bin stolz darauf, so viele ehrenamtliche Mitstreiter
zu haben. Wir sind unbestechlich und lassen uns nicht vom Geld
leiten, sondern vertreten mit harter Konsequenz unsere politischen
Ansichten. Ich bin heute der stolzeste Parteichef in Österreich",
sagte BZÖ-Bündnisobmann Josef Bucher beim heutigen Kärnten
Wahlauftakt und Neujahrsempfang des BZÖ.
Bucher erinnerte, "dass wir in den letzten Jahren das härteste
politische Stahlbad durchstehen mussten. Zuerst kam die
FPK-Abspaltung, dann eine ÖVP-Wirtschaftsgruppe und zum Schluss der
81-jährige Oligarch, der mich mit 500.000 Euro ködern wollte. Wir
haben uns für den Kampf und gegen die Angst entschieden. Unsere Werte
sind wahre und keine baren Werte. Wir kämpfen mit Anstand und
Charakter gegen Korruption, Machtmissbrauch und Freunderlwirtschaft.
Viele heute Enttäuschte haben 2009 bewusst das BZÖ gewählt, dann
mussten wir als die ersten Enttäuschten miterleben, wie man Mandate
klaut, die Macht und ein Land missbraucht. Das war ein kalter Putsch.
Ich rufe meine Landsleute auf: Korrigiert dieses Wahlergebnis am 3.
März, damit wieder das BZÖ mit Ehrlichkeit, Anstand und Charakter
Politik machen kann."
"Die meisten Regierungsmitglieder treffen sich öfter bei Gericht, als
in der Landesregierung. Dörfler als oberster Chef der vielen
Baustellen - besser gesagt "Klaustellen" - zieht als
Scheuch-Marionette durch die Lande, ohne eine Vision zu haben. Die
letzten drei Jahre waren in Kärnten schlimme Jahre. Wir haben hier
die höchste Arbeitslosigkeit, die Kärntner verdienen am wenigsten von
allen Österreichern, in der Schulpolitik hat Kärnten die rote
Laterne, es gibt keine Investitionsprojekte mehr. Nicht mehr der
Großglockner ist der höchste Berg von Kärnten, sondern der blaue
Schuldenberg. Daher muss die FPK abgewählt werden damit nicht die
Scheuch-Familie, sondern die die Kärntner wieder im Mittelpunkt
stehen", betonte der BZÖ-Chef, der die angekündigte
Geldverteilungspolitik der FPK kritisierte.
Bucher weiter: "Ich werde immer einer sein, der den Menschen und
Politiker und unseren Gründervater Jörg Haider in Ehren hält. Ich
danke Jörg Haider, der wie kein anderer in der Politik bis zu
Selbstaufgabe etwas geleistet hat. Daher kämpfe ich für Gerechtigkeit
und verurteile diejenigen, die alles Jörg Haider in die Schule
schieben wollen, ohne dass er sich wehren kann."
Den blauen Verrätern sei die Macht in den Kopf gestiegen.
"FPK-Dörfler ist kein Politiker mit Anstand und Charakter, hat keine
Visionen und kein Format. Er ist nur der Tanzbär und die
Landesmarionette der Gebrüder Scheuch. Dörfler spielt sich als
Bundespräsident von Kärnten auf. Wir haben aber schon einen unnötigen
Bundespräsidenten in Österreich, wir brauchen nicht noch einen im
Kärntner Land. Die DDR hat das Glück gehabt, dass Honecker keinen
Bruder gehabt hat, in Kärnten haben wir mit den Scheuchs zwei Brüder,
die das Land in Geiselhaft nehmen. Früher hat ein Landeshauptmann in
Kärnten über Erfolge in der Regierung berichtet, heute berichte
Dörfler als Erfolg, dass mehr Asylanten nach Kärnten kommen. Da
glaubt man fast, Dörfler wird nach der Wahl Kärntner Caritas-Obmann",
so Bucher.
"SPÖ und ÖVP unterstützen Stronach, weil der 81-jährige Oligarch ein
kalkulierbares Risiko ist, er kein zweites Mal antritt und er der FPÖ
Stimmen kostet. Stronach soll seinen Wohnsitz nach Traiskirchen
verlegen, weil "dort ist das zentrale Auffanglager für
Steuerflüchtlinge", schlug Bucher vor und merkte zum
Stronach-Kandidaten Köfer an, "dass dieser in Kärnten die dritte
sozialistische Kolonne ist". Somit gibt es in Kärnten nun drei
sozialistische Parteien: Die SPÖ, Stronach und die Grünen. Köfer -
der Wunderheiler - wird sein oranges Wunder in Kärnten noch erleben".
Stronach sagt immer, "er wolle dem Land etwas zurück geben" - ich
sage dazu, "Geben Sie das Schloss Reifnitz zurück, das Sie sich unter
den Nagel gerissen haben. Wir brauchen in Kärnten nicht die
Vergangenheit - das deckt ohnehin Stronach ab, sondern das BZÖ als
Zukunftspartei".
"Ich möchte in Kärnten vor allem Arbeitsplätze schaffen. Wir brauchen
eine Dynamik des Vertrauens und des Selbstwertgefühls. Wir müssen aus
dem Morast, den FPK und ÖVP hinterlassen haben, herauskommen. Wir
brauchen Betriebe, die Jobs anbieten, von denen man leben kann. Wir
brauchen einen Handwerkerbonus in der Höhe von 1200 Euro", sagte
Bucher und weiter: "Wenn die anderen billiger sind, müssen wir besser
sein. Hochwertige Arbeitsplätze und Betriebe müssen das Ziel sein".
Bucher betonte weiters, dass jeder BZÖ-Kandidat für den 3. März eine
Ehrenerklärung unterschrieben habe. "Wenn jemand verurteilt wird,
muss er das Mandat zurücklegen und das Abgeordnetengehalt
zurückzahlen. Ich bin auch dafür, dass die Kontrollfunktionen
ausgeweitet werden. Ich möchte einen starken Rechnungshof
installieren, der nicht nur Berichte veröffentlicht, sondern den
Entscheidungsträgern auf die Finger klopft."
In Kärnten gebe es eine massive Abwanderung. Für viele Jugendliche
gebe es keine Perspektive, daher müsse die universitäre Ausbildung so
ausgerichtet werden, "damit wir in Kärnten den jungen Leuten
Arbeitsplätze anbieten können", meinte Bucher, der der Jugend in
einem Jugendlandtag eine Stimme geben möchte. "Die Jugend ist die
Zukunft. Wer die Jugend nicht fördert, verschließt sich der Zukunft.
Wir brauchen keine Verstaatlichung des Menschen, sondern eine
Vermenschlichung des Staates", betonte Bucher.
Der BZÖ-Chef kritisierte die FPK-Pläne, den Kärntner Zukunftsfonds
auszuplündern. "Dörfler und Scheuch wollen das letzte Familiensilber
verscherbeln, das wird es mit dem BZÖ nicht geben. Nur aus den
Zinserträgnissen dürfen Zukunftsprojekte des Landes finanziert
werden."
"Der Amtsschimmel, der uns das ganze Geld wegfrisst, ist einfach
nicht mehr finanzierbar und es gibt zu viele Doppelgleisigkeiten.
Daher fangen wir bei der Politik an und reduzieren wir die
Landesregierungsmitglieder und Zahl der Abgeordneten Wir brauchen
wenige, die aber gute Arbeit für die Menschen und das Land leisten",
sagte Bucher.
"Nach der Wahl braucht es eine Politik, ohne Zwietracht und
Beschuldigungen, Nicht die Parteien und Personen sollen im
Mittelpunkt stehen, sondern endlich wieder die Menschen und das Land.
"Ehrlichkeit und Hausverstand" muss die Devise sein. Wenn wir diese
Grundsätze beachten, haben wir schon viel erreicht. Ich bewerbe mich
um das Amt des Landeshauptmanns mit einem tollen Team. Wir werden uns
mit Herz und Hausverstand für eine bessere Zukunft einsetzen. Am 3.
März muss mit dieser alten, verworrenen und korrupten Politik endlich
Schluss gemacht werden. Die Kärntner verdienen ein besseres Land. Wir
dürfen es nicht denen überlassen, die nur auf sich und ihre Macht
schauen. Das BZÖ kann und wird dieses Land positiv verändern. Dafür
kämpfe ich", bekräftigte der BZÖ-Chef.
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