- 27.01.2013, 08:00:58
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"trend": Bundestheater-Holding-General Georg Springer fordert Erhöhung der Subvention um 10 Millionen Euro
Auch die Vereinigten Bühnen Wien (VBW) wollen nach einem Verlustjahr die Anhebung der öffentlichen Zuwendungen
Utl.: Auch die Vereinigten Bühnen Wien (VBW) wollen nach einem
Verlustjahr die Anhebung der öffentlichen Zuwendungen =
Wien (OTS) - Die staatlichen und städtischen Bühnen wie Staatsoper,
Burgtheater oder Raimund-Theater haben akuten Geldbedarf, die Manager
fordern eine Erhöhung der Subvention vom Bund bzw. der Stadt Wien,
berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Montag
erscheinenden Ausgabe. Im Bundestheater-Konzern sind mit Ende der
Spielsaison 2012/13 die Rücklagen der Bühnengesellschaften
aufgebraucht, bestätigt Holding-Chef Georg Springer: "Wir stehen
jetzt nackt da." Im Herbst bewilligte die Finanzministerin einmalig
4,5 Millionen Euro, um den laufenden Betrieb zu finanzieren. Davon
erhielt die Staatsoper 4,2 Millionen Euro, die Volksoper 300.000
Euro. Springer pocht auf eine nachhaltige Erhöhung der öffentlichen
Zuwendungen ab der Saison 2013/14: "Mein Vorschlag ist eine
nachhaltige Erhöhung der Basisabgeltung von derzeit 144 Mio. um 10
Mio. Euro sowie in Zukunft eine automatische Erhöhung für die
Bezugserhöhungen."
Auch bei den im Eigentum der Stadt Wien stehenden Vereinten Bühnen
Wien (VBW) mit Ronacher, Raimund-Theater und Theater an der Wien, ist
nach zwei enorm erfolgreichen Jahren Geldsuche angesagt. Im
abgelaufenen Geschäftsjahr ist ein deutlicher Verlust angefallen,
VBW-Chef Drozda spricht von "unter fünf Millionen Euro" bei einem
urprünglich budgetierten Fehlbetrag von 6,9 Millionen Euro. Die
Subvention der Stadt ist seit 2008 von 40 Millionen Euro auf unter 37
Millionen Euro abgesenkt worden, nun fordert Drozda "eine
realistische und langfristige Finanzierung des größten
Theaterkonzerns der Stadt, das heißt in jedem Fall ein Rückkehr auf
das Subventionsniveau von 2008."
Mehr über die Hintergründe der Finanzsituation bei österreichischen
Kulturinstitionen wie Staatsoper, Kunsthistorisches Museum oder
Nationalbibliothek lesen Sie auf www.trend.at.
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