- 24.01.2013, 11:38:27
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NÖAAB-Schuster zu ÖGB-Foglar: Zeigen Sie mir, wer in Handschellen gekettet mehr arbeiten kann
Zweckbindung der Wohnbauförderung nimmt Gestaltungsraum für Mehrleistungen
Utl.: Zweckbindung der Wohnbauförderung nimmt Gestaltungsraum für
Mehrleistungen =
St. Pölten (OTS/nab) - "Das Bundesland NÖ bekommt im Schnitt 300 Mio.
Euro vom Bund für den Wohnbau, schüttet im Schnitt aber 500 Mio. Euro
aus. Eine Zweckbindung der Mittel löst keine Probleme, es nimmt sogar
notwendigen Gestaltungsraum für Mehrleistungen. Oder zeigen Sie mir,
wer in Handschellen gekettet mehr arbeiten kann. Klar ist, die
Situation ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, wir
brauchen deshalb unterschiedliche Modelle in den Bundesländern. In NÖ
zum Beispiel sind jederzeit rund 1.000 geförderte Wohnungen zu haben
- weil wir uns nach dem Bedarf richten. In ihrem Heimatbundesland
Wien hingegen warten laut Medienberichten bis zu 40.000 Familien auf
eine geförderte Wohnung. Während das NÖ Wohnbaumodell den Markt zu
fairen Preisen drängt, und die Wohnkosten nur um 0,3 Euro pro m2
zwischen privatem und gefördertem Bereich variieren, kostet eine
Wohnung eines privaten Bauträgers in Wien um 1 Euro pro m2 mehr als
im geförderten Wohnbau. Insgesamt gibt es, was die Wohnkosten
betrifft (also brutto kalt), fünf günstige Bundesländer mit rund 6
Euro pro m2 Wohnkosten (darunter NÖ) und vier teure Bundesländer mit
8 bis 9 Euro pro m2 (darunter Wien). Damit kostet eine 80 m2 Wohnung
in NÖ im Schnitt um 240 Euro weniger als in Wien. Sie sollten also
aufhören zentralistisch daherzureden und anfangen zielgerichtet zu
arbeiten - am besten Sie beginnen gleich in Ihrer Heimatstand Wien",
reagiert der NÖ Wohnbausprecher LAbg. Martin Schuster auf Aussagen
des ÖGB-Präsidenten Foglar.
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