- 24.01.2013, 10:43:34
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Schifahren: Bergung kann teuer kommen
AKNÖ: Vor dem Urlaub Versicherung prüfen
Utl.: AKNÖ: Vor dem Urlaub Versicherung prüfen =
Wien (OTS/AKNÖ) - Jährlich verunglücken tausende SchifahrerInnen auf
Österreichs Pisten so schwer, dass sie geborgen werden müssen. Später
erhalten sie Rechnungen über mehrere tausend Euro. Die AKNÖ rät, für
den Ernstfall vorzusorgen.
4.000 Euro kann es schon kosten, wenn ein Notarzthubschrauber einen
Verletzten nach einem Schiunfall ins Spital bringt. Bis zu knapp
1.000 Euro macht ein Einsatz der Bergrettung aus. "Das Problem ist,
dass die Betroffenen die Rechnung meist selbst bezahlen müssen",
erklärt AKNÖ-Experte Josef Fraunbaum. "Ein Schiunfall ist ein
Sportunfall. Da darf laut Gesetz die Gebietskrankenkasse nicht die
Kosten für die Beförderung ins Tal oder den Transport ins Spital
übernehmen."
Versicherungs-Check vor dem Urlaub
Schibegeisterte sollten vorsorgen, rät Fraunbaum: "Bei Alpinvereinen
ist eine Versicherung bei der Mitgliedschaft dabei, ebenso kann das
bei Automobilklubs der Fall sein." Häufig gebe es auch bei
Kreditkarten eine Zusatzversicherung: "Man sollte sich die
Geschäftsbedingungen genau ansehen." In wenigen Schigebieten gibt es
auch die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Schipass eine kostengünstige
Versicherung abzuschließen: "Das ist eine zusätzliche Versicherung,
die auch die Hubschraubertransportkosten inkludiert. Je nach
Aufenthaltsdauer kostet diese beispielsweise zwischen 15 und 25
Euro."
AKNÖ fordert bessere Information durch Wintersportorte
Die AKNÖ fordert auch von den Wintersportzentren ausreichende
Information und die Sicherstellung, dass es zu keinen bösen
finanziellen Überraschungen kommt, wenn etwas passiert ist. "Es muss
zum Standard-Service gehören, dass verunfallte Schifahrerinnen und
Schifahrer im Wintersportort optimal und vor allem leistbar
transportiert werden. Auch wenn es niemand gerne ausspricht, ist es
Realität, dass Unfälle passieren können. Diese dürfen aber nicht zur
Kostenfalle für die Unfallopfer werden. Ein Abtransport muss zum
Service gehören", sagt Fraunbaum.
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