- 23.01.2013, 12:20:09
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"Am Schauplatz" am 24. Jänner: "Wunder gibt es immer wieder"
Wien (OTS) - Bis zu 818.000 Zuschauerinnen und Zuschauer sahen am
vergangenen Donnerstag den "Am Schauplatz"-Auftakt auf dem neuen
Sendeplatz. Im Schnitt waren 686.000 Zuseherinnen und Zuseher
(Marktanteil 25 Prozent, 14 Prozent bei den 12-49-Jährigen) mit
dabei. Damit erreichte das ORF-Format einen Bestwert seit 2006. Diese
Woche zeigt "Am Schauplatz" eine Reportage von Alfred
Schwarzenberger, der für den Film mit dem Titel "Wunder gibt es immer
wieder" - zu sehen am Donnerstag, dem 24. Jänner 2013, um 21.05 Uhr
in ORF 2 - eine ganze Reihe von Menschen getroffen hat, denen die
Muttergottes regelmäßig erscheint. Manche beschwören himmlische
Schutzengel durch Gebete, andere schneidern Deckchen mit angeblich
ungeahnten Heilkräften oder behaupten, Gott fotografiert zu haben.
"Stellenweise ist es wie ,Braunschlag' in echt", sagt
Sendungsverantwortliche Heidi Lackner über diese Produktion.
Die Jungfrau Maria ist 1,65 Meter groß, ungefähr 25 Jahre alt und so
schön, dass man sie mit Worten nicht beschreiben kann. Das behauptet
zumindest der katholische Seher Salvatore, der sie alle paar Monate
am Himmel über der Kärntner Gemeinde Bad St. Leonhard schweben sieht.
Hunderte Gläubige sind jedes Mal mit dabei und beten voll Andacht und
Verzückung. Und das, obwohl die Amtskirche diese Erscheinung als
Humbug betrachtet und sogar vor ihr warnt. Dabei erleben Orte, an
denen "Wundersames" geschieht, immer größeren Zulauf - während
andernorts die Priester über leere Kirchenbänke klagen.
Marienerscheinungen, ein rätselhaftes Kreuz im Rasen oder Reliquien
mit unerklärlichen Kräften machen Gott zu einer greifbaren
Angelegenheit.
Elisabeth Matousek zum Beispiel will in Slowenien ein Hostienwunder
mit ihrer Kamera geknipst haben. "Ich habe den Beweis für die
Existenz Gottes in Händen", sagt die Wienerin und meint ihre
Fotografie. Sie lebt übrigens ganz für ihren Glauben. 200 Tage pro
Jahr ist sie auf Wallfahrt.
Auch für Heribert Raber aus der Steiermark gehören Erscheinungen zum
normalen Glaubensalltag. Gemeinsam mit seiner Frau betet er täglich
mehrere Stunden - für den Weltfrieden, aber auch für Kranke. Sie
wollen bereits viele Menschen auf diese Weise geheilt haben. Auch von
schmerzhaften Leiden wie Bandscheibenvorfällen. "Das Gebet ist die
größte Kraft der Welt", ist Herr Raber überzeugt: "Wir können jedem
helfen!"
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.
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