• 23.01.2013, 10:42:23
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Moser: ASFINAG dient sich im Wahljahr den Landeskaisern an

Grüne fordern Ende umweltschädlicher Straßenbauprojekte

Utl.: Grüne fordern Ende umweltschädlicher Straßenbauprojekte =

Wien (OTS) - "Es ist bedauerlich, dass die ASFINAG-Spitze mit dem
Geld der Autofahrer nichts Besseres anzufangen weiß als weitere
Schneisen in die Landschaft zu pflügen und damit den klima- und
umweltbelastenden Straßenverkehr künstlich anzukurbeln. Während die
ASFINAG-Spitze vor umweltbewegtem Publikum gerne und häufig vom
bevorstehenden 'Ende des Autobahnbaus' spricht, wird das heute
vorgelegte Bauprogramm für 2013 als "Start für eine Reihe neuer
Autobahnen und Schnellstraßen" präsentiert. Dass in Niederösterreich
von Beton-Kaiser Erwin Pröll besonders viele umweltschädliche
Straßenbauprojekte termingerecht zur Landtagswahl losgetreten werden,
ist nicht überraschend. Parteipolitische Assistenzdienste in
Landtagswahlkämpfen zu leisten ist aber trotzdem ebenso wenig vom
Auftrag der ASFINAG gedeckt wie garantiert defizitäre Projekte
umzusetzen", stellt Gabriela Moser, Verkehrssprecherin der Grünen,
fest.

"Die ASFINAG und ihre Eigentümer sollten sich langsam entscheiden, ob
sie mit den Methoden des vorigen Jahrhunderts weiterfahren und
Österreich noch mehr zubetonieren wollen oder sich doch auf die
Erhaltung des großzügigen hochrangigen Straßennetzes, die Rückzahlung
des 12-Milliarden-Schuldenbergs und die Querfinanzierung der
umweltverträglicheren Schiene konzentrieren wollen. Dies wäre für die
Staatsfinanzen sowie für die Umwelt und die Geldbörsen der
AutofahrerInnen die bessere Lösung", betont Moser.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB

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