- 22.01.2013, 10:58:21
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Stronach/Lugar: Kürzerer Zivildienst bringt Reformdruck für das Bundesheer
Für Katastrophenschutz die Freiwilligen Feuerwehren unterstützen, stärken und fördern
Utl.: Für Katastrophenschutz die Freiwilligen Feuerwehren
unterstützen, stärken und fördern =
Wien (OTS) - "Wer den Auftritt von Generalstabschef Entacher am
vergangenen Sonntag bei "Im Zentrum" mitverfolgt hat, dem ist klar,
warum das Bundesheer noch nicht reformiert wurde. Entachers Worte
haben die Notwendigkeit des Reformdrucks aufgezeigt", erklärt Team
Stronach Klubobmann Robert Lugar. Seine Forderung: "Der Zivildienst
ist als Wehrersatzdienst gedacht und eine Diskriminierung durch eine
längere Dienstzeit daher nicht zu rechtfertigen. Deshalb ist die Zeit
auf sechs Monate zu reduzieren!" Damit werde es auch deutlich mehr
Zivildiener und weniger Grundwehrdiener geben - was automatisch einen
Reformdruck für das Bundesheer bringt.
In einem ersten Schritt sind die Kernaufgaben der Landesverteidigung
zu definieren, verlangt Lugar. Er erinnert: "Fast alle der in der
letzten Zeit diskutierten Aufgaben sind keine Kernaufgaben des
Bundesheeres: Weder der Katastrophenschutz noch der Assistenzeinsatz
für die Polizei." Die Kernaufgabe beschränkt sich auf die
Landesverteidigung - und die ist in Zusammenhang mit EU und NATO zu
sehen.
Für einen effizienten Katastrophenschutz müssen laut Lugar primär die
Freiwilligen Feuerwehren unterstützt, gestärkt und gefördert werden
- sie bewältigen rund 90 Prozent der Einsätze. Wenn dann eine große
Zahl an Helfern über einen längeren Zeitraum benötigt wird, könnten
Grundwehrdiener gemeinsam mit Berufssoldaten Sandsäcke füllen.
Unabhängig von Katastrophen sollen nach dem Konzept des Team Stronach
besonders ausgebildete Berufssoldaten im Sinne der Assistenz
regelmäßig bei kleinen Feuerwehren aushelfen, die speziell an
Wochentagen zusehends Personalprobleme haben. Lugar: "In diesem
Bereich können Berufssoldaten besser eingesetzt werden, statt
Grundwehrdiener zu verwenden."
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