- 22.01.2013, 10:15:38
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SP-Deutsch: Guten Morgen, Genosse Leitner!
Wiener SPÖ-Landesparteisekretär weist Kritik vom niederösterreichischen SPÖ-Obmann zurück
Utl.: Wiener SPÖ-Landesparteisekretär weist Kritik vom
niederösterreichischen SPÖ-Obmann zurück =
Wien (OTS/SPW) - "Ist es denn wirklich notwendig, einen seit zwei
Jahrzehnten höchst erfolgreichen SP-Landeshauptmann öffentlich
anzupatzen, nur weil im eigenen Bundesland nix weitergeht?", fragte
am Dienstag der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Christian
Deutsch in Richtung niederösterreichischer SPÖ-Obmann Sepp Leitner.
Deutsch wies dessen medial verbreitete Kritik am Wiener
SPÖ-Landesvorsitzenden, Bürgermeister Michael Häupl scharf zurück und
stellte klar: "Die Linie, eine Volksbefragung zur Wehrpflicht
durchzuführen, wurde gemeinsam im Bundesparteipräsidium und
Bundesparteivorstand festgelegt. Auch wenn das Ergebnis - mit
Ausnahme von Wien - nicht dem Gewünschten entspricht, kann man sich
nicht ganz einfach vom gemeinsam Beschlossenen absetzen. Das sollte
auch Sepp Leitner klar sein!" Offenbar sei die Ausgangslage vor der
niederösterreichischen Landtagswahl so angespannt, dass Leitner nun
mit blank liegenden Nerven solch einen sinnlosen Rundumschlag auf die
eigenen ParteigenossInnen fabriziert habe.****
Fakt sei, dass die Wehrpflicht-Thematik seit gut vier Jahrzehnten
immer wieder diskutiert werde, so auch vom Wiener
SPÖ-Landesvorsitzenden. "Was hat Sepp Leitner in den drei Jahren von
2010 bis 2013 gehindert, selbst die Bundesheer-Professionalisierung
innerparteilich zu thematisieren, an der Debatte teilzunehmen und die
Bevölkerung darüber zu informieren?" Leitner solle sich vielmehr auf
seine nächste große Herausforderung, nämlich die Landtagswahl in
Niederösterreich konzentrieren. "Schließlich sind dabei auch rund
200.000 Wienerinnen und Wiener mit Nebenwohnsitz im Nachbarbundesland
wahlberechtigt. Das sollte nicht vergessen werden!", so der Wiener
SPÖ-Landesparteisekretär.
"Die Wiener SPÖ steht jedenfalls für eine moderne Politik, die die
Bürgerinnen und Bürger einbindet, so demokratische Entscheidungen
herbeiführt und diese selbstverständlich akzeptiert und umsetzt. Das
ist erfolgreiche Politik mit und für die Menschen und daran wird sich
in Wien auch in Zukunft nichts ändern!", schloss Deutsch. (Schluss)
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