• 22.01.2013, 09:45:51
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SP-Kopietz: "Leitners Empfehlungen an Michael Häupl offenbar auf Überlastung zurückzuführen"

Wien (OTS/SPW) - Mit einer Mischung aus Ärger und Mitleid - wie er es
selbst formuliert - reagiert Wiens Erster Landtagspräsident Prof.
Harry Kopietz auf Aussagen, die Niederösterreichs SP-Spitzenkandidat
Dr. Josef Leitner gegenüber dem "Kurier" tätigte. Leitner empfahl
Wiens Bürgermeister Dr. Michael Häupl in einem Interview sinngemäß,
keine öffentlichen Aussagen mehr zu bundespolitischen Themen zu
machen. "Diese Wortspende des niederösterreichischen
Landesparteivorsitzenden ist mehr als entbehrlich", so Kopietz, der
auch eine persönliche Erklärung für die bizarre Attacke auf den
stellvertretenden Bundesparteivorsitzenden hat. "Nachdem er bereits
bei der vergangenen niederösterreichischen Landtagswahl als
Wahlkampfleiter ein unterdurchschnittliches Ergebnis zu verantworten
hatte, steht er jetzt als Spitzenkandidat offenbar sehr unter Druck
und ist nervös. Da kann es vorkommen, dass unbedachte und wenig
professionelle Äußerungen getan werden. Und auch wenn das menschlich
verständlich ist - es sollte nicht vorkommen."****

Kopietz empfiehlt "Freund" Leitner, sich auf den eigenen Wahlkampf
der niederösterreichischen SPÖ zu konzentrieren. Und in den wenigen
freien Minuten keine öffentlichen Empfehlungen an Michael Häupl
auszurichten, sondern vielmehr zu versuchen, Anleihen aus den
unvergleichbar erfolgreicheren Wahlkämpfen der Wiener SPÖ zu nehmen:
"Vielleicht hilft's ja noch was...", schloss Kopietz. (Schluss)

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