• 21.01.2013, 11:40:11
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FPK-Scheuch: Wann zieht Darabos Konsequenzen?

Wichtige Reformen für das Bundesheer müssen umgesetzt werden - Meinungsforschungsinstitute einmal mehr auf dem Holzweg

Utl.: Wichtige Reformen für das Bundesheer müssen umgesetzt werden -
Meinungsforschungsinstitute einmal mehr auf dem Holzweg =

Klagenfurt (OTS) - Bei der gestrigen Volksbefragung zur Wehrpflicht
haben die Österreicherinnen und Österreicher Verantwortung und
Vernunft gezeigt. Mit dem deutlichen Votum pro Wehrpflicht könne man
in eine positive Zukunft blicken. Nun sei es an der Zeit wichtige und
notwendige Reformschritte zu setzen. Da Verteidigungsminister Norbert
Darabos nicht Willens sei, notwendige Veränderungen durchzuziehen,
müsse er den Weg so schnell wie möglich freigeben. "Der amtierende
Verteidigungsminister Darabos muss im Interesse des österreichischen
Bundesheeres und nach seiner Wahlschlappe Konsequenzen ziehen und
sein Amt zur Verfügung stellen", betont der freiheitliche
Parteiobmann LHStv. Ing. Kurt Scheuch.

Spätestens nach den gestrigen Stellungnahmen von Darabos sei
eines glasklar geworden: "Der Verteidigungsminister steht weder
hinter dem Bundesheer noch hinter dem Zivildienst. Seine Äußerung, er
müsse nun leider das zweitbeste Ergebnis umsetzen, spricht Bände. Wer
das Bundesheer seit Amtsantritt Schritt für Schritt demontieren
wollte und selbst jetzt nicht bereit ist, einen deutlichen
Volksentscheid zu akzeptieren, hat keinen weiteren Tag an der Spitze
unseres Heeres zu stehen", macht Scheuch klar.

Der freiheitliche Parteiobmann zeigt auch auf, dass die gestrige
Volksbefragung nicht nur eine Schlappe von SP-Darabos, sondern auch
jene der Meinungsforscher war. "Die Meinungsforscher haben sich
gleich zweimal geirrt. Ersten war die Wahlbeteiligung wesentlich
höher als erwartet und zweitens war die Abstimmung alles andere als
knapp", so Scheuch. Es gebe einen großen Unterschied zwischen der
veröffentlichten und der öffentlichen Meinung. "Die Menschen in
unserem Land lassen sich nicht von sogenannten objektiven
Meinungsforschern sagen, was sie zu tun oder wie sie sich zu
verhalten haben. Am Ende des Tages wird eine Entscheidung an der
Wahlurne und nicht in einer Tageszeitung sichtbar", schließt Scheuch.

(Schluss)

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