- 19.01.2013, 10:25:55
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BZÖ-Bucher: Österreich muss seinen Goldschatz heimholen!
Fekter soll deutschem Vorbild folgen
Utl.: Fekter soll deutschem Vorbild folgen =
Wien (OTS) - BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher kündigt heute eine
parlamentarische Initiative des BZÖ dafür an, damit Österreich dem
deutschen Vorbild folgt und seine Goldreserven zurück holt. In
Deutschland hat die hartnäckige politische Kritik, die Deutsche
Bundesbank könne im Krisenfall nicht schnell genug auf ihre im
Ausland gelagerten Goldbestände zugreifen, Wirkung gezeigt. Die
dortige Notenbank kündigte an, dass bis Ende 2020 schrittweise 300
Tonnen Gold von New York sowie 374 Tonnen von Paris nach
Frankfurt/Main verlagert werden. Damit werden künftig die Hälfte der
deutschen Goldreserven im Inland gelagert. Bucher dazu: "Österreich
kann gerade einmal auf 17 Prozent seiner Goldreserven im Krisenfall
direkt zugreifen, weil nur 48,7 Tonnen im Inland - konkret bei der
Nationalbank und bei der Münze Österreich - lagern. Holen Sie unseren
Goldschatz heim nach Österreich, Frau Fekter!", so Buchers Appell an
die ÖVP-Finanzministerin.
Gerade in Krisenzeiten der europäischen Währung, sei es hoch
vernünftig auf den - hoffentlich nie eintretenden - Ernstfall
bestmöglich vorbereitet zu sein und mittels vorhandener Goldreserven
die Stabilität einer neuen Währung wenigstens teilweise garantieren
zu können. Bucher gab bekannt, dass das BZÖ erneut eine
Bürgerinitiative nach deutschem Vorbild überlege. Dort habe die vom
CSU-Abgeordneten Peter Gauweiler gestartete Initiative die Heimkehr
des Goldes erzwungen.
Nach mehreren erfolglosen parlamentarischen Initiativen und
anfänglichem massiven Widerstand, hatte ÖVP-Finanzministerin Fekter
auf Druck der Opposition folgende derzeitige Aufteilung des
Austro-Goldes bekannt geben müssen: 224 Tonnen (ca. 80 Prozent) des
Goldes befinden sich in Großbritannien, rund 6,9 Tonnen (drei
Prozent) in der Schweiz und rund 48,7 Tonnen (17 Prozent) in
Österreich. Gerade die Tatsache, dass rund vier Fünftel der
österreichischen Reserven in London lagern stört Bucher:
"Großbritannien befindet sich nicht in der Eurozone und überlegt
intensiv die EU zu verlassen. Das BZÖ steht dafür, Österreichs Gold
in österreichischen Safes zu sichern. Man könnte beispielsweise
prüfen, ob die nicht mehr benötigten Regierungsbunker für eine
sichere Lagerung adaptierbar wären", schlägt der BZÖ-Chef vor.
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