• 16.01.2013, 12:44:37
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Grünewald: Höhere Bildung darf nicht weiter verknappt werden

Grüne zeigen Verständnis für WU Rektor Badelt

Utl.: Grüne zeigen Verständnis für WU Rektor Badelt =

Wien (OTS) - Der Grüne Wissenschaftssprecher Kurt Grünewald ist
erfreut über die Aussage des Rektors der Wirtschaftsuniversität,
Christoph Badelt , dass "die Abweisung einer immer größer werdenden
Anzahl von fachlich geeigneten StudienbewerberInnen der WU unter den
derzeitigen bildungspolitischen Rahmenbedingungen inakzeptabel
erscheint".

"Es darf von Bundesminister Töchterle nicht mit Schulterzucken
hingenommen werden, wenn nur die Hälfte aller BewerberInnen
aufgenommen wird und zusätzlich noch ein hoher Prozentsatz in der
Studieneingangs- und Orientierungsphase ausscheidet", sagt Grünewald
und ergänzt: "Dass bis zu 80 Prozent der interessierten MaturantInnen
für ein Studium ihrer Wahl an der WU ungeeignet sind, wird das
zuständige Ressort kaum glaubhaft begründen können".

"Während flott an der neuen WU vor sich hin gebaut wird, weiß man
noch nicht einmal für wie viele Studierende diese Universität
errichtet werden soll. Man kann nicht bei jeder Gelegenheit behaupten
der Hochschulplan sei eben "Work in Progress" und so alle konkreten
Probleme und Mängel ignorieren. Es gibt Entscheidungen, die rasch
fallen müssen und diese sollten sich nicht gegen Studierende
richten", sagt Grünewald.

"Man kann Leistungsvereinbarungen nicht vorwiegend unter den Auflagen
von Sparmaßnahmen führen. Das ist nicht zukunftsweisend und
widerspricht dem Bekenntnis der Regierung zum Wert der Bildung. Die
ganze Doppelzüngigkeit der sogenannten Hochschulmilliarde wird hier
augenscheinlich und der Ärger von RektorInnen und Studierenden ist
mehr als verständlich", meint Grünewald und ergänzt: "Mehr Geld muss
zu mehr Studierenden, Lehrenden und Forschenden führen, sonst läuft
etwas falsch. Ausbaupläne müssen kalkulierbar, verlässlich und
nachhaltig sein. Geld dafür ist vorhanden, es fehlt allerdings an
jenem Verständnis über die notwendigen Rahmenbedingungen, die
Universitäten und Fachhochschulen benötigen um ihre Aufgaben
verantwortungsvoll zu bewältigen", schließt Grünewald.

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