- 16.01.2013, 09:16:56
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Bildungsbericht: AKNÖ begrüßt Debatte um Sprachförderung
AKNÖ-Wieser: "Kindgerechte Konzepte liegen vor: Verschränkte Ganztagsschule und zweites Kindergartenjahr"
Utl.: AKNÖ-Wieser: "Kindgerechte Konzepte liegen vor: Verschränkte
Ganztagsschule und zweites Kindergartenjahr" =
Wien (OTS/AKNÖ) - Die AKNÖ begrüßt, dass der Nationale
Bildungsbericht eine Debatte um eine zeitgemäße Sprachförderung für
Kinder ausgelöst hat. Mit dem kostenlosen zweiten Kindergartenjahr
und einer flächendeckenden verschränkten Ganztagsschule würden zwei
kindgerechte Konzepte vorliegen, sagt AKNÖ-Vizepräsident Markus
Wieser.
"Der Nationale Bildungsbericht zeigt: Das Erlernen der deutschen
Sprache und ausreichender Lesekompetenzen funktioniert an Österreichs
Schulen nicht so gut, wie erhofft. Und zwar unabhängig von der
Muttersprache", kommentiert AKNÖ-Bildungsexperte Günter Kastner den
Bericht. "Dabei kommt einer qualitätsvollen Sprachförderung durch die
gesellschaftlichen Veränderungen eine immer bedeutendere Rolle zu."
Der Bildungsexperte plädiert dafür, Kinder möglichst früh zu fördern
- und ihnen diese Förderung während ihrer gesamten Bildungskarriere
zukommen zu lassen. "Wichtig dafür ist ein zweites kostenloses
Kindergartenjahr, das für alle Kinder verpflichtend sein soll", sagt
Kastner. "Das ermöglicht eine fundierte Förderung und gibt mehr Zeit,
um vor allem Kinder aus sozial schlechter gestellten Familien gut auf
die Schule vorzubereiten." Wichtig wäre auch ein flächendeckendes
Angebot an verschränkten Ganztagsschulen, die ebenfalls kostenlos
sein sollen. "In der gewonnenen Zeit können die Talente unserer
SchülerInnen optimal gefördert werden, und es bleibt ausreichend Raum
zum Üben, Wiederholen sowie für Erholung, Sport und
Freizeitaktivitäten."
AKNÖ-Vizepräsident Markus Wieser bezeichnet die AKNÖ-Modelle als
"kindgerecht und zeitgemäß. Sie tragen den veränderten
gesellschaftlichen Bedingungen Rechnung: Einerseits ermöglichen sie
vor allem Kindern aus sozial benachteiligten Familien bessere
Bildungschancen. Davon haben alle etwas. Jeder Euro, der in
frühkindliche Entwicklung investiert wird, kommt später doppelt
zurück. Und andererseits sind unsere Konzepte ein Beitrag, um eine
bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erreichen. Das kommt
vor allem den ArbeitnehmerInnen zugute."
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