- 15.01.2013, 10:00:36
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EU-Forschungsbudget - Karlheinz Töchterle setzt sich für "breite Unterstützung" ein
Wissenschafts- und Forschungsminister bei Neujahrsempfang des Forschungsrates
Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister bei Neujahrsempfang des
Forschungsrates =
Wien (OTS) - Die "Innovation als Schlüsselwort" stellte
Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle beim
Neujahrsempfang des Rates für Forschung und Technologieentwicklung,
an dem er gestern Abend gemeinsam mit Wirtschaftsminister Dr.
Reinhold Mitterlehner und Infrastrukturministerin Doris Bures
teilnahm, in den Mittelpunkt seiner kurzen Rede. "Innovation bedeutet
von seiner Wurzel (novus) her nicht nur 'neu', es ist mit
'revolutionär' und 'umstürzend' viel weiter gefasst", so Töchterle.
Es gebe ständig "umstürzende, neue Erkenntnisse - fast immer aus
einer vom Erkenntnisgewinn getriebenen Forschung. Das ist das movens
der Forschung und erzeugt ein Klima der Innovation und Erneuerung.
Daher ist es zentral, die Forschung gesamthaft zu fördern." Als
Beispiele nannte der Minister die Arbeiten am Kernforschungszentrum
CERN sowie an den Observatorien der Europäischen Südsternwarte (ESO).
Betreffend die Ausgestaltung des achten EU-Forschungsrahmenprogramms
"Horizon 2020" (2014 - 2020) setzt sich der Minister in Hinblick auf
die in den kommenden Wochen zu führenden Budgetverhandlungen für
"breite Unterstützung" ein. Gerade auch Österreich profitiert von den
Forschungsgeldern, verwies Töchterle auf die hohe Rückflussquote von
130 Prozent. "Die heimischen Universitäten und
Forschungseinrichtungen sind hier also schon sehr kundig und
kooperativ." Um dies weiter auszubauen, sei auch ein entsprechender
Schwerpunkt in den Verhandlungen zu den Leistungsvereinbarungen mit
den Universitäten (2013 - 2015) gesetzt worden. Weiters bekräftigte
er, dass sich Österreich aktiv in die inhaltliche Ausgestaltung von
"Horizon 2020" eingebracht hat: "Wir haben uns für eine Stärkung der
Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften stark gemacht, ebenso für
die Forschung in kleinen und mittleren Unternehmen. Beide Anliegen
wurden verankert."
Insgesamt sieht der Minister Österreich im Forschungsbereich "gut
unterwegs". Er dankte dem Forschungsrat für sein Engagement und die
"sehr konstruktive, wechselseitige Zusammenarbeit" - nun gelte es,
"den Erfolgsweg weiter gemeinsam zu gehen".
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