- 14.01.2013, 10:53:49
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VP-Leeb ad Stadthallenbadskandal: Olympische Spiele sind Vision für morgen - Stadthallenbad ist Alptraum von heute
Wien (OTS) - "Ein knappes Jahr nach Verhängung des Baustopps entzieht
man nun dem Generalplaner das Vertrauen", kritisierte heute ÖVP
Gemeinderätin Isabella Leeb das Vorgehen von Stadtrat Christian
Oxonitsch und dessen Erfüllungsgehilfin Sandra Hofmann. Diese, so
Leeb, versuchen offenbar, mit dem Rücken zur Wand und unter
Hinterlassung des größtmöglichen Schadens für die Wiener
Steuerzahler/innen ihre politische Haut zu retten. Nachdem man sich
monatelang nicht um das Projekt gekümmert hat, begann im Jänner 2012
eine Aneinanderreihung völlig falscher, scheinbar in politischer
Todesangst, getroffener Entscheidungen. Nun stellte man also dem
Projektplaner eine Falle, um sich seiner zu entledigen und tritt
damit eine Flut von Rechtsstreitigkeiten los, an deren Ende nur einer
draufzahlen wird - die Bürger/innen Wiens. Sie werden die Zeche für
Feigheit, Inkompetenz und katastrophales Krisenmanagement zu zahlen
haben, zeigt sich Leeb entrüstet - und zwar mit ihrem redlich
verdienten Geld.
Die ÖVP Wien deckte bereits über ein Jahr lang in Kleinstarbeit das
Geflecht von Inkompetenz und Überforderung bei den politisch
Verantwortlichen auf und wird sowohl durch den im November
veröffentlichten Kontrollamtsbericht als auch durch die heute im
Kurier veröffentlichten Fakten vollinhaltlich bestätigt. Völlig
durchsichtig ist in diesem Zusammenhang das Ansinnen, die
Wiener/innen im März zu einer etwaigen Olympiabewerbung zu befragen -
denn sollte Wien Olympische Spiele austragen, müsste ja der Bund bei
der Errichtung der erforderlichen Sportstätten kräftig mitfinanzieren
und könnte Wien wieder einmal seine kommunale Verantwortung plump
abschieben! Völlig inakzeptabel sind dazu heutige Aussagen von
Bürgermeister Häupl. Auf die desolaten Wiener Sportstätten
angesprochen, meint dieser: Das Schwimmbad werden wir auch noch
hinkriegen. "Allein das Wort "hinkriegen" spricht ja schon Bände über
die Herangehensweise der Rathausroten an Großprojekte. "Mit dem Geld
der Anderen kann ich leicht großzügig sein", kritisiert Leeb Häupls
Aussagen scharf .
Fakt sei, so Leeb, dass das Bad ein Sanierungsfall ist und
geschlossen bleibt (für Breitensport, Spitzensport und die
Schulkinder). 18 Mio. Euro sind bis dato versenkt worden, niemand
weiß, wieviel Steuergeld noch in die völlig verfahrene Sanierung
fließen werden. Ein Eröffnungstermin ist selbst 1000 Tage nach
Schließung des Stadthallenbades in weiter Ferne. Der Stadtrat ist
weiter planlos, seine Erfüllungsgehilfin ist mit der Situation
offensichtlich hemmungslos überfordert. "Herr Bürgermeister, klären
sie zuerst den Skandal rund um das Stadthallenbad bevor sie sich
weiter in Olympischen Träumen verzetteln", so Leeb abschließend.
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