• 13.01.2013, 14:05:57
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Heinisch-Hosek: Will Mikl-Leitner, dass Frauen als billige Arbeitskräfte ausgenutzt werden?

Es braucht professionelle Angebote mit fairer Bezahlung - daher Profiheer und Freiwilliges Soziales Jahr

Utl.: Es braucht professionelle Angebote mit fairer Bezahlung -
daher Profiheer und Freiwilliges Soziales Jahr =

Wien (OTS/SK) - "Auch nach der heutigen Pressestunde frage ich mich,
was bezweckt Johanna Mikl-Leitner mit ihrer Forderung den Zivildienst
für Frauen zu öffnen? Und ich frage sie nochmals, ob sie will, dass
Frauen für die wichtige Arbeit im Sozialbereich mit einem Bettellohn
von 300 Euro abgespeist und als billige Arbeitskräfte ausgenutzt
werden?", meinte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek im
Anschluss an die Sendung. "Ich bin der Meinung, es braucht keine
Almosen für pflegende Frauen und Männer, es braucht professionelle
Angebote mit einer fairen Bezahlung. Davon haben alle etwas. Dafür
mache ich mich stark", fügte die Ministerin mit Verweis auf das
Konzept des bezahlten, freiwilligen Sozialen Jahres hinzu. ****

Denn im Vorschlag der SPÖ ist es so, dass es für all jene, die sich
für ein freiwilliges Soziales Jahr entscheiden, eine angemessene
kollektivvertragliche Entlohnung von rund 1.400 Euro brutto und das
14 Mal im Jahr gibt. Damit werde auch die nötige soziale Absicherung
geschaffen. Und das freiwillige Soziale Jahr soll auch für bestimmte
Ausbildungen für Gesundheits-, Krankenpflege- und Pflegeberufe als
Pflichtpraktikum angerechnet werden können. "Das ist im Gegensatz zur
Öffnung des Zivildienstes für Frauen eine wirkliche Verbesserung für
Wiedereinsteigerinnen und für Frauen und Männer, die sich
umorientieren möchten."

Und mit Hinweis auf die Pressestunde von Norbert Darabos schließt
Heinisch-Hosek: "Wie auch Norbert Darabos klargestellt hat, wollen
wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten nicht, dass durch die
Hintertüre eine Wehrpflicht oder ein Zivildienst für Frauen
eingeführt wird. Darum werden wir auch bis zum 20. Jänner für die
Einführung eines Profiheeres und eines bezahlten, freiwilligen
Sozialen Jahres kampagnisieren. Denn sowohl im Sozialbereich als auch
im Bundesheer brauchen wir gute, fair bezahlte Profis, die diesen Job
freiwillig und mit Freude ausüben." (Schluss) mis/js

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