- 13.01.2013, 13:06:09
- /
- OTS0037 OTW0037
SP-Deutsch: Für die Zukunft der Jungen, dafür lohnt es sich zu kämpfen!
Wiener SPÖ-Landesparteisekretär: Zwangsdienst, wie ihn ÖVP will, ist für Wiener SPÖ inakzeptabel!
Utl.: Wiener SPÖ-Landesparteisekretär: Zwangsdienst, wie ihn ÖVP
will, ist für Wiener SPÖ inakzeptabel! =
Wien (OTS/SPW) - "Sechs Monate Zwangsdienst, so wie es die ÖVP will,
sind für die Wiener SPÖ inakzeptabel", betonte der Wiener
SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Christian Deutsch am Sonntag. "Wir
wollen eine moderne und effiziente Landesverteidigung. Die
Wehrpflicht hat ausgedient! Österreich braucht ein Profiheer!", so
Deutsch weiter. "Und wir wollen zusätzliche Chancen für junge
Menschen, die im Sozialbereich arbeiten wollen. Solche bietet das
freiwillige Soziale Jahr für Männer und Frauen. Fair bezahlt und
versichert", stellte er klar. "Die ÖVP - und dabei ganz besonders die
Wiener Landespartei - täte gut daran, endlich in der Gegenwart
anzukommen", stellte Deutsch fest. Nachsatz: "Wenn sie schon keine
Zukunftskonzepte vorweisen kann", ging er auf die
"WählerInnenverhöhnung der ÖVP" ein, die Reformen ohne Konzepte
verspricht. ****
Die ÖVP habe mit ihrem "von Opportunismus und Zukunftsangst
geleiteten Kurs ihre ehemals durchaus existente staatspolitische
Verantwortung zur Gänze aufgegeben". "Gerade die Diskussion rund um
die Verteidigungspolitik zeigt, dass in der Volkspartei die Leute,
die die Parteitaktik über die Verantwortung fürs Land stellen, das
Sagen haben. Das haben sich die Österreicherinnen und Österreicher -
und dabei besonders die Jungen, die Motivation durch Perspektiven
brauchen - nicht verdient!", so der Landesparteisekretär.
Deutsch ging außerdem auf ÖVP-Landesgeschäftsführer Alfred Hoch
ein, der erfolglos versuche, den beliebten Wiener Bürgermeister
Michael Häupl "anzupatzen": "Angesichts der derzeitigen Wiener
ÖVP-Umfragewerte, die sogar noch unter dem Rekordtief des letzten
Gemeinderatswahlergebnisses liegen, wirft Hoch die Nerven weg",
attestierte Deutsch. Dass sein Bundesobmann Michael Spindelegger noch
dazu klar und deutlich sagte, dass junge Menschen mit der Waffe
umzugehen lernen sollen, dürfte zusätzlich für Nervenflattern gesorgt
haben. Deutsch: "Berechtigt, denn Spindeleggers entlarvende Aussage
sorgt überall für absolutes Unverständnis und unbeantwortete Fragen!"
"Tatsache ist, die Wiener ÖVP will den Jugendlichen in der Stadt
wertvolle Lebenszeit stehlen, indem sie sie sechs Monate vorwiegend
zum 'Nixtun' schicken will ", betonte der Landesparteisekretär. "Wir
Wiener Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wollen, dass die
Jugendlichen Sinnvolles für ihren persönlichen Lebensweg erlernen
können und dabei Chancen für ihre Zukunft - ob in einem Berufsheer
oder einem sozialen Beruf - erhalten. Für die Zukunft der Jungen,
dafür lohnt es sich zu kämpfen", schloss Deutsch. (Schluss) ah
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DSW






