- 10.01.2013, 12:47:23
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FPK-Scheuch: Berufsheerpläne von Darabos werden am 20. Jänner für untauglich befunden
Bevölkerung möchte kein teures Berufsheer - Erhalt der allgemeinen Wehrpflicht ist zentrales Thema der Freiheitlichen
Utl.: Bevölkerung möchte kein teures Berufsheer - Erhalt der
allgemeinen Wehrpflicht ist zentrales Thema der Freiheitlichen =
Klagenfurt (OTS) - Zur heutigen Berufsheer Selbstinszenierung von
Verteidigungsminister Norbert Darabos in der Klagenfurter
Khevenhüllerkaserne hält der freiheitliche Parteiobmann LHStv. Ing.
Kurt Scheuch fest, dass die Österreicherinnen und Österreicher dem
"roten Berufsheer-Experiment" am 20. Jänner eine klare Abfuhr
erteilen werden.
Auch die Freiheitlichen vertreten hier eine eindeutige Position.
"Wir stehen für den Erhalt der Wehrpflicht und hinter dem
österreichischen Bundesheer. Ich fordere jede Österreicherin und
jeden Österreicher auf, von seinem demokratischen Recht Gebrauch zu
machen, an der bevorstehenden Befragung teilzunehmen und für die
allgemeine Wehrpflicht und gegen ein Berufsheer zu stimmen. Wer für
Österreich dient, bekennt sich zu unserer Heimat", appelliert der
Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreter und erwartet sich ein
deutliches Votum pro Wehrpflicht.
Die allgemeine Wehrpflicht sei eine der größten Errungenschaften
und müsse bestehen bleiben. Gerade in den vergangenen Jahren habe
sich bei verschiedenen Naturkatastrophen wie Stürmen, Hochwasser oder
Lawinen immer wieder gezeigt, welche wichtige Rolle die
Grundwehrdiener bei humanitären Hilfseinsätzen spielen. "Das
Experiment Berufsarmee würde auch das Ende der österreichischen
Neutralität einläuten und Österreich in die NATO führen", zeigt
Scheuch auf.
Wenn die Wehrpflicht abgeschafft wird, fällt auch der
Zivildienst. Ob Rotes Kreuz, Pflegedienst oder
Behinderteneinrichtungen - sie alle hätten mit massiven
Personalproblemen zu rechnen. "Ohne die Wehrpflicht ist die Zukunft
unseres Sozial- und Gesundheitssystems nicht mehr sicherzustellen",
so Scheuch. Alleine für Kärnten würde dies Mehrkosten in Höhe von 10
Millionen Euro bedeuten. "Das Bundesheer hat uns immer geholfen, nun
ist es an der Zeit, dass wir ihm helfen", schließt Scheuch.
(Schluss)
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