• 10.01.2013, 12:46:28
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Stronach/Lugar: Euro-Blase für hohe Jugendarbeitslosigkeit mitverantwortlich

Verkleinerung der Euro-Zone oder ein eigener Euro für jedes Land notwendig

Utl.: Verkleinerung der Euro-Zone oder ein eigener Euro für jedes
Land notwendig =

Wien (OTS) - "Das "billige Geld" für die südlichen Euroländer kurz
nach der Euroeinführung hat ein Jahrzehnt später die hohe
Jugendarbeitslosigkeit mit ausgelöst", erklärt Team Stronach
Klubobmann Robert Lugar. Millionen Euro wurden in zahlreiche
Immobilienprojekte gesteckt, die in Wirklichkeit niemand braucht.
Viele Arbeitsplätze - vor allem auch für junge Menschen - basierten
auf dieser Spekulationsblase. "Nach der Bankenpleite war die
Goldgräberstimmung vorbei und hunderttausende Jugendliche in den
Südländern stehen jetzt ohne Job da", so Lugar.

Wenn sich nicht bald etwas ändert, seien Verwerfungen und ein
wirtschaftlicher Kollaps laut Lugar nur mehr eine Frage der Zeit, und
weiter: "Die von der EZB künstlich niedrig gehaltenen Zinsen für
Staatsanleihen der Südländer vergrößern das Problem auf Kosten der
anderen Euro-Länder nur noch zusätzlich."

Ein Euro mit eigenem Wechselkurs für jedes Land würde den Südländern
hingegen die Möglichkeit geben, ihr wirtschaftliches Schicksal wieder
selbst in die Hand zu nehmen. "Das Festhalten am Euro in seiner
jetzigen Form birgt die große Gefahr, dass auch stabil wirtschaftende
Länder wie Österreich mit in den Abgrund gerissen werden. Das dürfen
wir nicht zulassen. Eine Verkleinerung der Euro-Zone oder ein eigener
Euro für jedes Land werden mit jedem Tag notwendiger", mahnt Lugar
ein Ende der gefährlichen Euro-Haftungsunion ein.

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