- 09.01.2013, 09:00:32
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Mikl-Leitner: Trend zum Zivildienst hält ungebrochen an
Zuweisungsrekord beim Zivildienst im Jahr 2012 - 2012 waren durchschnittlich 9.750 Zivildiener österreichweit im Einsatz
Utl.: Zuweisungsrekord beim Zivildienst im Jahr 2012 - 2012 waren
durchschnittlich 9.750 Zivildiener österreichweit im Einsatz =
Wien (OTS) - "Der Zivildienst ist eine rot-weiß-rote
Erfolgsgeschichte, die sich eindrucksvoll mit Zahlen belegen lässt",
sagte Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner. "Das Jahr 2012 war
für den Zivildienst wieder ein Rekordjahr, das zeigt, dass von Seite
der Trägerorganisationen als auch von Seiten der jungen Männer eine
ungebrochen große Nachfrage nach dem Zivildienst besteht."
2012 konnten die im Jahr 2011 erzielten Rekorde gesteigert werden:
Bundesweit haben im Jahr 2012 14.963 junge Männer eine
Zivildiensterklärung abgegeben und sich somit bereit erklärt, den
Zivildienst ableisten zu wollen (2011: 14.841). Das entspricht im
Vergleich zum Jahr 2000 einer Verdoppelung der abgegebenen
Zivildienst-Erklärungen.
Die Zivildienstserviceagentur wies im Jahr 2012 13.869 junge Männer
Trägerorganisationen als Zivildiener zu. Demnach leisteten 360 junge
Männer mehr als im Jahr zuvor ihren Dienst in Sozialeinrichtungen-
und Blaulichtorganisationen in Österreich (+2,6 %). Im Durchschnitt
waren im Jahr 2012 9.750 Zivildiener im Einsatz. Der Monat März 2012
war dabei der Rekordmonat seit Bestehen des Zivildienstes: Im März
2012 verrichteten über 10.800 Zivildiener österreichweit ihren
Dienst. "Damit hatten wir in diesem Monat so viele Zivildiener wie
noch in keinem Monat seit Bestehen des Zivildienstes zuvor", sagte
die Innenministerin.
Auch auf Seite der Trägerorganisationen stieg 2012 im Vergleich zum
vorhergehenden Jahr die Nachfrage nach Zivildienern auf etwa 14.600,
was einen Bedarfsanstieg von etwa 600 Zivildienern entspricht.
Dennoch konnte österreichweit eine sehr hohe Bedarfsdeckung von rund
95 % gewährleistet werden, was den Trägerorganisationen eine hohe
Planbarkeit für das Personal ermöglichte.
Die meisten Zuweisungen von Zivildienern erhielt im Jahr 2012 das
Rettungswesen (5.900 Zivildiener; 43 %), gefolgt von der
Behindertenhilfe (2.630 Zivildiener; 19 %). Österreichweit erfolgten
die meisten Zuweisungen in Wien (3.032), gefolgt von Oberösterreich
(2.719) und Niederösterreich (2.453).
"Zahlen sprechen Bände. Die Zahlen belegen schwarz auf weiß die
ungebrochene Nachfrage nach dem Zivildienst in Österreich und
beweisen einmal mehr, dass die rückläufigen Geburtenjahrgänge keine
negative Auswirkung auf den Zivildienst haben", sagte Mikl-Leitner.
"Der Zivildienst hat sich zweifelsohne zu einer tragenden Säule des
sozialen Lebens in Österreich etabliert und ist unentbehrlich für das
Ehrenamt, bleiben doch 7 von 10 Zivildienern über ihre
Zivildienstzeit hinaus den Blaulichtorganisationen erhalten."
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