- 07.01.2013, 13:03:08
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Juraczka ad Asyldebatte: Wollen Sie helfen oder wollen Sie Menschen instrumentalisieren?
Notleidende Menschen werden von Linksanarchos missbraucht
Utl.: Notleidende Menschen werden von Linksanarchos missbraucht =
Wien (OTS) - "Wir reden heute über ein wichtiges Thema, das leider
Gottes genug Sprengstoff in sich hat, um zu polarisieren", sagte ÖVP
Wien-Obmann Stadtrat Manfred Juraczka heute in der aktuellen Stunde
des Wiener Landtages zum Thema "menschenwürdiger Umgang mit
Flüchtlingen in Österreich".
Die Diskussion um die Besetzung der Votivkirche durch Asylwerber sei
durch Unsachlichkeit und Hetze geprägt, so Juraczka, der darauf
hinwies, dass Österreich eine "lange und positive Tradition im
Asylwesen" habe, die auch durch den zuständigen UNO-Hochkommissar
mehrmals gelobt wurde.
"Aber natürlich kann es Missstände geben und ich hatte Verständnis,
als man im November über die Zustände in Traiskirchen gesprochen und
ein Marsch nach Wien stattgefunden hat. Aber was ist danach passiert?
Es wurde ein Refugee camp im Freud-Park errichtet und danach die
Kirche besetzt. Hier wurden und werden notleidende Menschen von
linksradialen Anarchos missbraucht", so Juraczka.
Selbst Caritas-Direktor Landau teile die Besetzer der Kirche in drei
Teile: "Ein Drittel ist in Not, ein Drittel will helfen und ein
Drittel sind Chaoten, die die Not von anderen für ihre linkslinken
Ansichten missbrauchen. Das sage nicht ich, das sagt der
Caritas-Direktor. Und der steht wohl keinesfalls unter dem Verdacht,
Asylwerbern zu kritisch gegenüberzustehen", so der VP-Stadtrat.
Es sei gut, dass man sich mit den Besetzern treffe, wie es Kardinal
Schönborn und Innenministerin Mikl-Leitner getan hätten, aber auch
der Kardinal habe die Besetzer aufgefordert, ihren Hungerstreik
aufzugeben und die von der Caritas angebotenen Heime aufzusuchen:
"Und ich erinnere Sie: Weder Landau noch Schönborn schließen sich
absurden Forderungen der Besetzer wie etwa Asyl für
Wirtschaftsflüchtlinge an."
Die ÖVP stehe für die Beendigung des Hungerstreiks, lehne die von den
Freiheitlichen geforderten Brachialmethoden aber ab: "Wir wollen
keine Zwangsernährung und keine Stürmung eines Gotteshauses. Und wir
weisen Aussagen entschieden zurück, denen zu Folge die Katholische
Kirche Beitragstäterschaft zum Asylbetrug leiste", so Juraczka.
Abschließend richtete Juraczka eine Frage an die Grünen: "Wollen Sie
helfen, oder wollen Sie gemeinsam mit Linksanarchos Asylwerber für
ihre Zwecke instrumentalisieren?"
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