FP-Frank: Vermietete Kulturgüter verfallen im rot-grünen Wien

Schaden enorm und unwiederbringlich

Wien (OTS) - Wenn es Wien um vermietete Kulturgüter der Stadt geht, die nicht vertragsgemäß in entsprechendem Zustand erhalten werden, dann bedarf es leider des Kontrollamtes, um Schäden festzustellen wie etwa beim Otto-Wagner-Hofpavillon. Alte Denkmäler werden so leider unwiederbringlich der Zerstörung preisgegeben, wie etwa im Fall des an das Wien Museum vermieteten Zentraldepots der Stadt Wien (MA 34), kritisiert FPÖ-Gemeinderätin Henriette Frank.

Bereits im Jahr 2004 hat das Kontrollamt die Lagerungsbedingungen (fehlende Brandabschnitte, hohe Luftfeuchtigkeit, etc.) kritisiert und festgestellt, dass bei einer der bedeutendsten und wertvollsten Sammlungen Österreichs unmittelbarer Handlungsbedarf gegeben ist. Doch auch 2012 war der desaströse Zustand unverändert und 100.000 wertvolle Objekte in Gefahr, für immer zerstört zu werden.

Fehlende Brandabschnitte, Baugebrechen und vor allem die enorme Luftfeuchtigkeit führten nicht nur zu massiven Bauschäden sondern vor allem zu Schäden bzw. Zerstörungen an einzigartigen Holzobjekten. Doch weder wurde die Auslagerung der Kulturgüter noch die Sanierung des Objektes entsprechend den Vorschlägen von 2004 durchgeführt. 100.000 Kunstgegenstände wurden so dem Verfall preisgegeben.

Während die Stadtregierung ständig neue Denkmäler (Che Guevara, Deserteursdenkmal, etc.) errichtet, sieht sie dem Verfall von von wertvollen Bauwerken und Kunstobjekten tatenlos zu. So ein Vorgehen ist nicht zu entschuldigen. Hier ist der Mieter in die Pflicht zu nehmen, da er seinen vertraglichen Vereinbarungen nicht nachkommt. Die Kontrolle durch die Stadtregierung hat auch hier versagt, hält Frank fest. (Schluss) hi/nig

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