- 03.01.2013, 13:52:04
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Klikovits zu Biffl-Studie: Alte Studie, neues Mascherl
Sämtliche Behauptungen wurden bereits mehrfach widerlegt – Entscheidende Aspekte aus neuer Studie "verschwunden"
Utl.: Sämtliche Behauptungen wurden bereits mehrfach widerlegt –
Entscheidende Aspekte aus neuer Studie "verschwunden" =
Wien, 3. Jänner 2012 (ÖVP-PK) "Alte Studie, neues Mascherl",
fasst ÖVP-Wehrsprecher Oswald Klikovits die heutigen Ausführungen
von Verteidigungsminister Darabos zusammen. Einige Teile aus der
Ursprungs-Studie sind jedoch seltsamerweise "verschwunden". So
steht in der Erst-Studie, dass eine Berufsarmee teurer ist und
weniger Leistung bringt und dass mit einer höheren Arbeitslosigkeit
zu rechnen ist. "Diese Passagen sind aber offensichtlich der Zensur
zum Opfer gefallen. Das zeigen auch Vergleiche mit anderen Ländern:
Eine kostenneutrale Umstellung auf eine Berufsarmee bei
gleichbleibender Leistung ist völlig unrealistisch." Klikovits
verweist auf zahlreiche Experten, die bestätigen, dass eine solche
Umstellung massive Initialkosten verursachen und bei gleicher
Leistung mindestens das Doppelte kosten würde. ****
Ebenfalls zu bedenken ist, so Klikovits: "Ein System, das von
der Arbeitslosenquote abhängig ist, ist hirnrissig. Die ÖVP hat
jedenfalls kein Interesse daran, sich über steigende
Arbeitslosenzahlen zu freuen, nur damit die Sicherheit in diesem
Land gewährleistet ist. Die SPÖ hat hier wohl nicht zu Ende
gedacht", betont Klikovits. "Aber Experten-Berechnungen, Vergleiche
mit Ist-Situationen in anderen Ländern, Zahlen, Daten und Fakten
lassen den Minister völlig unbeeindruckt. Offenbar schlummert in
unserem Verteidigungsminister ein verkanntes Genie, das als
einziges in Europa die Lösung für mehr Sicherheit bei gleichzeitig
weniger Kosten gefunden hat." Klikovits abschließend: "Ein
bewährtes System, das bisher alle Aufgaben erfüllt hat, gegen
Unsicherheit zu tauschen, ist ein schlechtes Geschäft. Für die ÖVP
ist klar: Wir stehen zu Wehrpflicht, Zivildienst und
Katastrophenschutz, denn die Sicherheit des Landes darf nicht auf
Grund unausgegorener Konzepte aufs Spiel gesetzt werden."
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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