• 03.01.2013, 10:53:36
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UNHCR begrüßt Ankündigung der Innenministerin, Asylquartiere zu überprüfen

Gespräche mit Protestierenden aus der Votivkirche positives Zeichen

Utl.: Gespräche mit Protestierenden aus der Votivkirche positives
Zeichen =

Wien (OTS) - Das UN-Flüchtlingshochkommissariat UNHCR begrüßt die
Ankündigung von Innenministerin Mikl-Leitner, Problemen bei der
Unterbringung von Asylsuchenden in der Grundversorgung genau
nachzugehen. Nach dem Quotendruck der letzten Monate, der durch die
fehlenden Quartiere in ganz Österreich entstanden ist, sei es nun ein
richtiger Schritt, das Augenmerk verstärkt auf die Qualität der
Unterkünfte zu richten.

"Es ist ein wichtiges Ziel, allen Asylsuchenden eine menschenwürdige
Unterbringung und Versorgung in Österreich zu sichern. Schlechte
Unterkünfte zu identifizieren, aber auch gute Beispiele der
Unterbringung und Versorgung herauszuarbeiten, tragen dazu sicherlich
bei", so Christoph Pinter, Leiter des UNHCR-Büros in Österreich.
Weiters wäre es aus Sicht von UNHCR erforderlich, für ganz Österreich
gültige Mindeststandards für Quartiere und Versorgung zu schaffen.

Erfreut zeigt sich UNHCR auch über den Dialog zwischen
Protestierenden aus der Votivkirche und der Ministerin. "Die
individuelle Situation der Protestierenden in einem persönlichen
Gespräch zu thematisieren, ist ein positives Zeichen, das hoffentlich
zur Lösung dieser schwierigen Situation beiträgt", so Pinter. Er rief
die Betroffenen deshalb auch dazu auf, ihre Gesundheit durch einen
Hungerstreik nicht weiter zu gefährden.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | UNH

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