- 02.01.2013, 10:59:21
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Silvesterlauf 2012: Handbiker und Rollstuhlfahrer mit dabei
Die Österreichischen Lotterien ermöglichen Athleten mit Behinderung erstmals den Start beim größten Silvesterlauf-Ereignis Österreichs
Utl.: Die Österreichischen Lotterien ermöglichen Athleten mit
Behinderung erstmals den Start beim größten
Silvesterlauf-Ereignis Österreichs =
Wien (OTS) - Im Rahmen des Internationalen Silvesterlaufs am 31.
Dezember 2012 haben sich am Montag tausende AthletInnen und
HobbysportlerInnen auf den 5.400 Meter langen Rundkurs auf der Wiener
Ringstraße begeben - vorbei an Wiener Staatsoper, Hofburg und
Parlament.
Ein nach 36 Jahren bereits Tradition gewordener Event, der 2012 aber
mit einer tollen Neuerung aufwarten kann: Erstmals in der Geschichte
konnten, auf Initiative und mit Unterstützung der Österreichischen
Lotterien, heuer auch Handbiker und Rollstuhlfahrer an dem Wiener
Großevent teilnehmen.
"Wir freuen uns heuer besonders, dass die Österreichischen Lotterien
durch ihre Unterstützung die erstmalige Austragung eines Rennrolli-
und Handbiker-Bewerbes möglich machen", ist Susanne Pumper vom LCC
Wien, dem Veranstalter des Silvesterlaufs, begeistert. "Die Strecke
bietet somit nicht nur den Läufern, sondern auch den Rennrollstuhl-
und Handbiker-Teilnehmern, darunter auch erfolgreiche
Paralympics-Athleten, die Möglichkeit, die herrliche Kulisse entlang
der Wiener Prachtbauten zu genießen."
Der Start der Handbiker und Rollstuhlfahrer erfolgte bereits um 10:50
Uhr, also zehn Minuten vor den LäuferInnen, die Anmeldung der ersten
zehn StarterInnen mit Behinderung war kostenlos. Da es sich um einen
Schaubewerb handelte, war zunächst ein gemeinsames Tempo zwischen
15-20 km/h für die fünf Kilometer geplant, die Entscheidung fiel erst
in einem packenden Zielsprint auf den letzten 200 Metern. Den Sieg
konnte letztlich Markus Schmoll vor Wolfgang Schattauer holen. Doch
alle waren sich einig: In diesem Fall stand wirklich das Dabeisein im
Vordergrund.
"Wir freuen uns, dass wir hier mit unserer Initiative einen Beitrag
leisten konnten, dass SportlerInnen mit Behinderung auf ihre tollen
Leistungen aufmerksam machen können", sagt Bettina Glatz-Kremsner,
Vorstandsdirektorin der Österreichischen Lotterien. Anfang des Jahres
hatten sich die Lotterien, gemeinsam mit dem Paralympischen Commitee,
für eine Teilnahme der Handbiker und Rollstuhlfahrer beim Wien
Marathon stark gemacht, sind aber an administrativen Hürden
gescheitert.
Die Österreichischen Lotterien erachten die Förderung des Sports seit
jeher als wichtigen gesellschaftspolitischen Auftrag. Seit Jahren
stellt die finanzielle Unterstützung die Basis der Tätigkeit der
Sporthilfe, des Österreichischen Olympische Comité und des
Österreichischen Paralympische Committee dar.
Fotos zum Download finden Sie unter:
http://www.lotterien.at/olg/CS_Bildarchiv.htm?searchText=zieleinlauf
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