Wiener Immobilien erzielen Höchstpreise
Mieten und Eigentumspreise in den letzten Jahren um über 30 Prozent gestiegen. Mieten 2012 um 9,8 Prozent teurer geworden
Wien (OTS/LCG) - Auf ein hoch dynamisches Jahr am Wiener
Immobilienmarkt blicken die Real Estate-Experten Benedikt Gabriel und
Bernd Gabel-Hlawa bei der Vorstellung des Immo-Barometers für 2012
zurück. Der Preis für den Quadratmeter Eigentum stieg in den letzten
zwölf Monaten um 11,7 Prozent auf durchschnittlich 3.981 Euro. Der
durchschnittliche Mietpreis in der Bundeshauptstadt liegt bei 14,45
Euro und damit 9,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Für kleinere
Wohnungen unter 50 Quadratmetern oder in bevorzugten Lagen liegen die
Preise weit über dem Schnitt. Große und sehr luxuriöse Wohneinheiten
stagnieren im Mietbereich jedoch. Verantwortlich dafür machen
Gabel-Hlawa und Gabriel vor allem Einsparungen bei internationalen
Unternehmen. Diese führen zu einer rückläufigen Tendenz bei der
temporären Ansiedlung von Expats in Österreich. In den inneren
Bezirken kostet der Quadratmeter durchschnittlich 16,02 Euro und
damit rund elf Prozent mehr als im Stadtmittel. "Die hohe Nachfrage
nach Wohnraum sowie Immobilien als sichere Anlageform und das im
internationalen Vergleich niedrige Preisniveau werden die
Preisentwicklung auch 2013 massiv beeinflussen", erklären Gabel-Hlawa
und Gabriel. Verglichen mit der Schweiz oder skandinavischen Ländern
sind Immobilienpreise in Wien gerade im Anbetracht der hohen
Lebensqualität nach wie vor sehr günstig: Dort liegt der
Eigentumspreis zwischen 6.000 und 8.000 Euro pro Quadratmeter.
Preise in den letzten fünf Jahren um über 30 Prozent gestiegen
Im Anbetracht der langfristigen Preisentwicklung in den letzten
fünf Jahren appellieren die Immobilienexperten an die Politik:
"Wahnwitzige Hirngespinste von neokommunistischen Stadtpolitikern
haben nichts mit der Realität zu tun. Wien benötigt als hoch
attraktiver Standort dringend mehr Wohnraum abseits des geförderten
Wohnbaus, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Politische Konzepte
für den Fall von Friedenszinsen, die Anpassung von Richtwerten sowie
die Einführung von absetzbaren Solidaritätsbeiträgen für gefördertes
Wohnen sind dringend gefragt." Seit 2007 ist der Mietpreis in Wien um
30,3 Prozent gestiegen: Vor fünf Jahren kostete der Quadratmeter
durchschnittlich noch 11,09 Euro pro Monat. Der Eigentumspreis stieg
im gleichen Zeitraum um 31,1 Prozent von 3.037 Euro auf nunmehr 3.981
Euro.
Über das Immo-Barometer
Das Immo-Barometer basiert auf einer Datenquelle von rund 6.000
Objekten, welche auf FindMyHome.at im Beobachtungszeitraum online
angeboten werden. Die Daten werden durch Online-Angaben von
Immobilienmaklern, Bauträgern und privaten Immobilienanbietern
generiert. Diese stellen einen Durchschnitt der angegebenen Objekte
dar und können von tatsächlichen Verkaufspreisen abweichen. Die
angegebenen Bruttopreise beinhalten Mietpreise inklusive
Betriebskosten und Umsatzsteuer. Angebote des geförderten Wohnbaus
werden nicht erhoben. Datenquellenfehler und Irrtümer vorbehalten.
Website: http://www.findmyhome.at
Das Bildmaterial steht zum honorarfreien Abdruck bei
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Alexander Khaelss-Khaelssberg
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