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Wechsel an der Spitze des Alpenvereins

Andreas Ermacora folgt Christian Wadsack als Alpenvereinspräsident nach

Innsbruck (TP/OTS) - Dr. Christian Wadsack legte Ende des Jahres 2012 aus beruflichen Gründen sein Amt als Präsident des größten Bergsportvereins in Österreich zurück. Sein bisheriger Stellvertreter Dr. Andreas Ermacora übernimmt daher vorerst bis zur nächsten Hauptversammlung im Herbst 2013 die ehrenamtliche Führung des Alpenvereins.

Dr. Andreas Ermacora, 52, Rechtsanwalt in Innsbruck, ist seit 20 Jahren im Führungsgremium des Alpenvereins tätig und genießt im Verein großes Vertrauen. Er folgt damit seinem Vater Dr. Felix Ermacora, der von 1968 bis 1971 Erster Vorsitzender des Alpenvereins war.

Zu den zukünftigen Schwerpunkten des Oesterreichischen
Alpenvereins (OeAV) meint Ermacora: "Der Alpenverein muss in Umweltfragen, die die alpine Landschaft betreffen, weiterhin präsent und glaubwürdig sein. Gleichzeitig muss es gelingen, die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass die Erhaltung der Bergwelt das Kapital des sanften Tourismus ist. Die vom OeAV errichtete und betreute Infrastruktur stellt eine wichtige Säule des 'wanderbaren Österreichs' dar. Die Politik ist aufgerufen, zur Erhaltung dieser alpinen Infrastruktur noch effizienter beizutragen."

Als weitere Aufgabe sieht Ermacora die Weiterentwicklung der
alpinen Ausbildung für Tourenführer im Verein, um die Unfälle weiterhin auf niederem Niveau halten zu können. Verstärkt will sich der neue Präsident auch dem Thema "Gesund durch Bewegung" widmen. Wandern in Österreichs Bergen ist nicht nur ein Tourismusfaktor, sondern trägt auch wesentlich zur Gesundheit der Bevölkerung bei.

Facts

Der Alpenverein ist mit 415.000 Mitgliedern der größte Bergsportverein Österreichs und hinter dem Deutschen Alpenverein der zweitgrößte Alpinverband weltweit. 2012 feierte der Alpenverein sein 150-jähriges Jubiläum.

  • Größter alpiner Verein und größte Jugendorganisation Österreichs
  • 415.000 Mitglieder
  • 195 Sektionen
  • 22.000 Mitarbeiter/innen und Funktionär/innen
  • Anwalt der Alpen und gesetzlich anerkannte Umwelt-Organisation
  • Größter Beherbergungsbetrieb Österreichs
  • 238 Schutzhütten und 13.000 Schlafplätze
  • Betreuung von 40.000 km Wanderwegen
  • Mehr als 200 Kletteranlagen

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