- 30.12.2012, 10:48:37
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BZÖ-Schenk zu Heinisch-Hosek: "Gipfel der Unverfrorenheit und Selbstüberschätzung"
"BZÖ für gesetzlichen Mindestlohn von 1500 brutto und Abschaffen der Zuverdienstgrenze"
Utl.: "BZÖ für gesetzlichen Mindestlohn von 1500 brutto und
Abschaffen der Zuverdienstgrenze" =
Wien (OTS) - "Frauenministerin Heinisch-Hosek ist in der
Frauenpolitik kläglich gescheitert - sie ist in ihrem Ministeramt
einfach überfordert. Daher soll sie doch so fair sein und diesen
Umstand ehrlich eingestehen", sagte heute BZÖ-Frauensprecherin Abg.
Martina Schenk. "Die Frauenministerin kündigt nämlich bei jeder
Gelegenheit Neuerungen in der Frauenpolitik an, aber im Endeffekt
passierte bis heute rein gar nichts. Nun von sich zu behaupten, in
ihrem Aufgabenbereich nicht gescheitert zu sein, ist wohl der Gipfel
der Unverfrorenheit und Selbstüberschätzung", empörte sich Schenk.
Im Bereich der Fraueneinkommen habe sich in den letzten 14 Jahren in
Wahrheit nichts bewegt. Die Situation der Frauen sei unverändert
schlecht, sie verdienen nach wie vor viel weniger als Männer.
"Obwohl Frauen in Summe besser ausgebildet sind als Männer und so
viele im Berufsleben stehen wie noch nie, geht die Einkommensschere
sogar immer weiter auf. Alleine dieser unhaltbare Umstand sollte bei
der Frauenministerin die Alarmglocken schrillen lassen", so Schenk.
"Schon das Abschaffen der Zuverdienstgrenze bringt eine unmittelbare
Erleichterung und mit verbesserten Rahmenbedingungen und ganz
besonders mit einem gesetzlichen Mindestlohn von 1500 brutto könnte
dann auch die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen rasch
verringert werden", schlug Schenk vor.
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