• 28.12.2012, 11:23:16
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"matinee" am 1. Jänner - der Auftakt zum "Neujahrskonzert 2013"

Mit Dokumentationen über Franz Welser-Möst, die Balletteinlagen, die Kostüme und die Vorbereitungen zum Konzert der Wiener Philharmoniker

Utl.: Mit Dokumentationen über Franz Welser-Möst, die
Balletteinlagen, die Kostüme und die Vorbereitungen zum
Konzert der Wiener Philharmoniker =

Wien (OTS) - Die ORF-"matinee" blickt am Dienstag, dem 1. Jänner
2013, ab 9.05 Uhr in ORF 2 hinter die Kulissen des Neujahrskonzertes:
Nach der Dokumentation "Schloss Schönbrunn: Das neue Imperium" über
den weiten Weg der Restaurierung des Weltkulturerbes (9.05 Uhr)
erzählt Christian Tichy, der als Solotänzer, choreographischer
Assistent und später als Choreograph viele Neujahrskonzerte begleitet
hat, in "Neujahrsgrüße im Walzerschritt" (9.35 Uhr) über Hintergründe
und Begebenheiten der Ballettproduktion, die Jahr für Jahr mit
Walzer- und Polkaschritt auf einen beschwingten Neujahrstag
einstimmt. Um 10.00 Uhr zeigt Felix Breisach in dem Porträt "Franz
Welser-Möst" die einzelnen Stationen im Leben eines der bedeutendsten
Dirigenten der Gegenwart, und um 10.45 Uhr liefert die neue
Dokumentation "Auftakt zum Neujahrskonzert" alle Fakten zum "Konzert
der Konzerte". Um 11.15 Uhr heißt es dann "Prosit Neujahr!", wenn die
Wiener Philharmoniker den traditionellen Gruß an die Welt entbieten.

"Schloss Schönbrunn: Das neue Imperium" (9.05 Uhr)

Derzeit gibt es 961 Denkmäler in 157 Ländern, die das UNESCO-Prädikat
tragen, ein "Weltkulturerbe" zu sein. Nur zwei Stätten finanzieren
sich, ohne Zuschüsse der öffentlichen Hand, selbst: der "Tower of
London" und das Schloss Schönbrunn. In Wien wurde der barocke
Sommersitz von Kaiserin Maria Theresia vor 20 Jahren einer privaten
Kultur- und Betriebsgesellschaft übertragen. Das Projekt ist eine
Erfolgsstory! Aus einem abgewirtschafteten Areal wurde ein
"Herzeigeobjekt": 6,7 Kilometer restaurierte Fassaden, wieder
sprudelnde Brunnen, ein instand gesetztes Interieur. Die
Dokumentation schildert den oftmals sehr weiten Weg der Restaurierung
und diskutiert die Frage: Wie viele Besucher verträgt das
"Weltkulturerbe Schönbrunn"?

"Neujahrsgrüße im Walzerschritt" (9.35 Uhr)

Sie sind unverzichtbarer Bestandteil jedes Neujahrskonzertes: die
Tanzeinlagen, die der ORF zur Musik aus dem Musikverein einspielt.
International angesehene Choreographen, Tänzer und Kostümbildner
haben hier schon ihr Können gezeigt. Die schönsten Schauplätze, die
Wien und Umgebung zu bieten haben, vermitteln einem Millionenpublikum
Jahr für Jahr einen Eindruck von den architektonischen Schätzen aus
vergangenen Epochen. Christian Tichy hat als Solotänzer,
choreographischer Assistent und später als Choreograph viele
Neujahrskonzerte begleitet. Mit einer Auswahl aus den letzten
Neujahrsballetten erzählt er über Hintergründe und Begebenheiten der
Ballettproduktion, die Jahr für Jahr mit Walzer- und Polkaschritt auf
einen beschwingten Neujahrstag einstimmt.

"Franz Welser-Möst" (10.00 Uhr)

Zum zweiten Mal dirigiert Franz Welser-Möst, seit September 2010
Musikalischer Direktor der Wiener Staatsoper, das Neujahrskonzert der
Wiener Philharmoniker. Der Film von Felix Breisach zeigt die
einzelnen Stationen im Leben eines der bedeutendsten Dirigenten der
Gegenwart - so seine Anfänge in Linz und Wels, seine zweite Heimat
Cleveland sowie seine Arbeit in Zürich.

"Auftakt zum Neujahrskonzert" (10.45 Uhr)

Nach seinem erfolgreichen Einstand als Dirigent des Neujahrskonzertes
2011 haben die Wiener Philharmoniker Franz Welser-Möst zum zweiten
Mal eingeladen, das Konzert der Konzerte zu dirigieren. An der Wiener
Staatsoper haben die Orchestermusiker mit ihrem Generalmusikdirektor
seit seinem Amtsantritt mittlerweile einige Premieren erfolgreich
über die Bühne gebracht und loben die Zusammenarbeit in höchsten
Tönen. In den Ballettnummern der Neujahrsübertragung gibt es ein
Wiedersehen mit dem niederösterreichischen Schloss Hof, dessen
Erbauer Prinz Eugen 2013 ein stattliches Jubiläum feiert, nämlich
seinen 350. Geburtstag. Zum ersten Mal hat ein Brite die
Choreographie übernommen: Ashley Page, ehemals erster Solist am Royal
Opera House in London und in den vergangenen zehn Jahren Direktor des
Scottish Ballet hat zu den Klängen des Walzers "Wo die Zitronen
blüh'n" (Johann Strauß, Sohn) und zur "Galoppin-Polka" (Josef Strauß)
ein elegant fließendes und ein fröhlich-ausdrucksstarkes Tanzstück
für die Solisten des Wiener Staatsballetts entworfen. Johan Engels
entwarf dazu mit treffsicherem Geschmack und Stilgefühl die
wunderschönen Kostüme.

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