• 27.12.2012, 11:50:51
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  • OTS0076 OTW0076

FP-Huber zur Asyldebatte: Position der Caritas äußerst bedenklich

Forderung nach Bleiberecht für alle würde Gesetze unseres Staates unterlaufen

Utl.: Forderung nach Bleiberecht für alle würde Gesetze unseres
Staates unterlaufen =

St. Pölten (OTS) - Die Asyl-Debatte nimmt immer unglaublichere Formen
an, ärgerte sich heute der freiheitliche Landesgeschäftsführer LAbg.
Martin Huber über die "Wunschliste" der derzeit in der Votivkirche
campierenden Asylwerber. Eine der, auch von der Caritas
unterstützten, Forderungen sei ein Bleiberecht für alle. "Diese
Forderung ist blanker Unsinn. Genau diese Art von Aktionen schadet
einer nachhaltigen Lösung massiv. Die Caritas wäre gut beraten, von
solch polemisierenden Aussagen Abstand zu nehmen und sich auf den
Kern der Sache zu konzentrieren", so Huber weiter.

"Ziel kann nicht sein, Strategien zu entwickeln, wie man es den
Asylwerbern in Österreich noch angenehmer machen kann. Vorrangiges
Ziel muss es sein, einen Zuzug neuer Asylwerber zu verhindern", so
Huber. Würde die gesetzliche Grundlage mit Dublin II eingehalten,
wären alle jetzt geführten Diskussionen hinfällig.

Asyl müsse wieder auf seinen ursprünglichen Kern zurückgeführt
werden, nämlich als Schutz vor Verfolgung auf Zeit. "Die Forderung
der Caritas nach Bleiberecht für alle Asylwerber konterkariert sich
nicht nur selbst, sondern würde auch die Gesetze unseres Staates
unterlaufen", so Huber abschließend.

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