• 27.12.2012, 09:59:16
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Prachtvolles Vergnügen mit Silvesterfeuerwerken des heimischen Pyrotechnikfachhandels

Der Fachhandel bietet sachkundige Information - Bundesgremialobmann Funke wünscht ungetrübtes Vergnügen beim Feuerwerken und einen guten Rutsch ins Jahr 2013

Utl.: Der Fachhandel bietet sachkundige Information -
Bundesgremialobmann Funke wünscht ungetrübtes Vergnügen beim
Feuerwerken und einen guten Rutsch ins Jahr 2013 =

Wien (OTS/PWK953) - - Sie heißen "Fallendes Laub", "Palme",
"Goldregen", "Vulkan" oder "Wasserfall" - die Rede ist von Effekten,
die Pyrotechniker mit ihren Produkten in den Himmel zaubern können.
Nicht nur für Dieter Funke, Obmann des zuständigen Bundesgremiums des
Baustoff- Eisen- Hartwaren- und Holzhandels in der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ), sind "Feuerwerke Ausdruck der Freude und
Ausgelassenheit".

"Was ins Auge sticht, ist der Trend in Richtung Eventfeuerwerk",
weiß Funke. Dabei entdecken neben Großveranstaltern entdecken immer
mehr Privatpersonen (wie beispielsweise Hochzeitspaare) sowie
Institutionen und Vereine ihre Liebe zum Eventfeuerwerk, je nach
Anlass, Gusto und Budget mit oder ohne Musik.

In Österreich wird der Jahreswechsel traditionell gerne mit einem
Feuerwerk begangen: "Zu Silvester jedoch möchten die Menschen am
liebstem selbst angreifen und sich "ihr" Feuerwerk zaubern", sagt
Funke. Jeder vierte Österreicher, jede vierte Österreicherin wird
sich heuer an der mitternächtlichen Farbenpracht am Silvesterhimmel
durch Raketen, bengalische Feuer oder andere Pyrotechnik beteiligen.
Am liebsten werden Kleinfeuerwerke gemeinsam mit der Familie, mit
Freunden und Bekannten veranstaltet. Vor allem Männer und jüngere
Personen unter 30 Jahren werden auch diesmal wieder Raketen und
Leuchtkörper in den Silvesterhimmel schießen.

Die Auswahl für die Konsumenten an Feuerwerkskörpern ist groß,
aber es gibt auch unter den Feuerwerken Bestseller und Evergreens.
Besonders beliebt sind mit einem Anteil von 30 Prozent die so
genannten Verbundfeuerwerke (auch "Batterien" oder "Schusskisten"):
Dabei reiht sich ein Effekt an den nächsten, inklusive großem Finale.
Am meisten nachgefragt werden in Österreich allerdings nach wie vor
Raketen, sie dominieren die Verkaufscharts mit einem Markanteil von
55 Prozent.

Rund 10.000 heimische Verkaufsstellen werden zwischen Weihnachten
und Silvester mehr als 10 Millionen Euro Umsatz mit Feuerwerkskörpern
machen. Das Geschäft rund um den Jahreswechsel macht cirka 80 Prozent
des Jahresumsatzes aus.

Der Fachhandel hat und gibt auch gerne Informationen darüber, wie
und wo Feuerwerkskörper zu verwenden sind, denn wer Feuerwerkskörper
abbrennt, muss wissen, dass es dabei gewisse Regeln zu beachten gilt:
Das Abfeuern von pyrotechnischen Gegenständen aller Art im Ortsgebiet
und in Menschenansammlungen ist ohnehin schon verboten. Des Weiteren
dürfen aber ab 4. Juli 2013 die sogenannten Schweizer Kracher, die
man auch als "Piraten" kennt, nicht mehr verkauft werden. Besitzen
und zünden darf man seine Vorräte an Blitzknallsätzen der Klasse F2
aber noch vier weitere Jahre lang. Ungeachtet der gesetzlichen
Bestimmungen, ist vor allem der verantwortungsvoller Umgang mit
Raketen und Knallkörpern, sowie deren sachgerechte Lagerung
notwendig. Ebenso wichtig ist, dass die Altersbeschränkungen beim
Verkauf von pyrotechnischen Gegenständen beachtet und eingehalten
werden. Für den Erwerb pyrotechnischer Artikel der Kategorie F 2
wurde durch das Pyrotechnikgesetz, das seit Anfang 2010 in Österreich
gilt, das Schutzalter von 18 auf 16 Jahre herabgesetzt. Bei Verstößen
gegen die gesetzlichen Bestimmungen sind unter anderem Strafen bis zu
3.600 Euro vorgesehen.

Die Fachhändler sind über die rechtlichen Bestimmungen gut
informiert. Aber auch die Kunden sollten wissen, dass pyrotechnische
Gegenstände der Kategorie F 1 - dazu gehören etwa Knallerbsen oder so
genannte "Mäusepiepser" - nicht an unter 12-Jährige abgegeben werden
dürfen. Feuerwerksartikel der nächsthöheren Kategorie F 2 - z.B. sog.
Babyraketen oder Feuertöpfe - dürfen erst von Personen, die älter als
16 Jahre sind, erworben werden.
Jeder Zwischenfall mit Feuerwerkskörpern ist einer zu viel, in
Österreich ist es aber in den vergangenen Jahren kaum zu
nennenswerten Vorfällen beim ordnungsgemäßen Umgang mit
Feuerwerkskörpern gekommen. Diese Situation ist vermehrt auf
aufgeklärte und über-wiegend gut informierte Konsumenten
zurückzuführen. Es ist besonders darauf zu achten, mit Feuerwerks-
und Knallkörpern stets vom Körper weg zu hantieren, niemals auf
Menschen zu zielen oder bereits gezündete Feuerwerkskörper nicht in
den Händen zu behalten. Und: Auch kleinste Feuerwerkskörper dürfen
nur entsprechend der Gebrauchsanweisung verwendet werden.

Ein weiteres wichtiges Thema ist der Import pyrotechnischer
Artikel: "Der heimische Groß- und Fachhandel legt großen Wert darauf,
dass Pyrotechnikartikel, die etwa aus dem asiatischen Raum importiert
werden, unter entsprechend guten Arbeits- und Umwelt-bedingungen
gefertigt werden." Entschieden distanziert sich Funke von
bedenklichen Importen, "vielmehr setzen wir weiterhin auf Qualität
und Beratung, damit der gute Rutsch ins neue Jahr 2013, begleitet von
einem wunderschönen und farbenprächtigen Feuerwerk auch wirklich in
bester Erinnerung bleibt", so der Bundesobmann abschließend. (JR)

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