• 21.12.2012, 13:09:01
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Kärnten investiert 22 Millionen Euro in Verbesserung der Gesundheitsversorgung

LHStv. Kaiser: Gesundheitsplattform fasste wichtige Beschlüsse - Nur gemeinsam sind Herausforderungen und Sicherung der besten Versorgung zu meistern

Utl.: LHStv. Kaiser: Gesundheitsplattform fasste wichtige Beschlüsse
- Nur gemeinsam sind Herausforderungen und Sicherung der
besten Versorgung zu meistern =

Klagenfurt (OTS/LPD) - Von einer Initiative gegen den drohenden
Ärztemangel bis zu Investitionen in die Landesspitäler wurde heute,
Freitag, in der Sitzung der Gesundheitsplattform unter Vorsitz von
Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent LHStv. Peter Kaiser eine
Reihe wichtiger Beschlüsse zur Weiterentwicklung der Kärntner
Gesundheitsversorgung gefasst. Es war die erste Sitzung unter Kaisers
Vorsitz nach der von ihm initiierten Außer-Streitstellung des
Gesundheitswesens.

"Es freut mich für alle Kärntner, dass sich nun endgültig alle
Kräfte zu einer verantwortungsbewussten Gesundheitspolitik bekennen
und erkannt haben, dass die Gesundheitspolitik gemeinsam alles tun
muss, um die Rahmenbedingungen für die beste Gesundheitsversorgung zu
gewährleisten", betonte Kaiser, der sich allen vor allem bei den
Mitarbeitern in den Kärntner Spitälern für ihr vorbildliches
Engagement auch in nicht immer einfachen Zeiten bedankte.

Ein wichtiger von Kaiser initiierter Beschluss wurde hinsichtlich
der Ärzte-Ausbildung sowie einem drohenden Ärztemangel gefasst. Dazu
werden Studien zum Fachärztebedarf in den Bereichen "Innere Medizin"
und "Neurologie" sowie über die Motive zur Arbeitsplatzwahl von aus
Kärnten stammenden Medizin-Studium-Absolventen aussagekräftige
Entscheidungsgrundlagen für die Zukunft bieten. Außerdem wurde der
Fachärzteausbildungspool des Kärntner Gesundheitsfonds auf 670.000
Euro pro Jahr aufgestockt.

Beschlossen wurde auch die Einrichtung eines "Wundzentrums" im
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St.Veit/Glan. In dieser
Einrichtung sollen Menschen mit chronischen Wunden, die dadurch
großen körperlichen und seelischen Belastungen ausgesetzt sind, noch
zielgerichteter versorgt werden. "Durch die nachhaltige Behandlung
schwerer Wunden sollen diese schneller abheilen und dadurch soll die
Lebensqualität der Betroffenen steigen.

Gleichzeitig können durch eine verbesserte ambulante Versorgung,
unnötige stationäre Aufenthalte und Krankenhaustransporte vermieden
und dadurch eine kosteneffiziente Behandlung ermöglich werden", so
Kaiser, der die jährlichen Kosten mit 250.000 Euro beziffert. Dem
gegenüber stehe, verglichen mit einer stationären Behandlung, ein
ökonomischer Vorteil von rund 150.000 Euro jährlich.

Weiters wurden 8,47 Millionen Euro für Initiativen zur
Ess-Störungsnachsorge, die Ausweitung des Pflege- und
Gesundheitsservice auf das gesamte Bundesland, eine
Adipositas-Prävention für Kinder- und Jugendliche, eine Ausweitung
der Möglichkeiten der Peritonealdialyse, die Beseitigung von
Versorgungsdefiziten im Bereich von Fachärztinnen für Gynäkologie und
Geburtshilfe sowie Leistungen der Hauskrankenpflege und der
Notarztversorgung durch das Rote Kreuz genehmigt.

Die Kärntner Krankenhäuser erhalten im nächsten Jahr 12,82
Millionen Euro für dringend notwendige Baumaßnahmen sowie zur
Anschaffung von medizinisch-technischer Ausstattung. "Damit kann im
Klinikum Klagenfurt der Zubau Ost am ehemaligen Chirurgie-Gebäude in
Angriff genommen werden und im LKH Villach wird der Vollausbau der
Psychiatrie und die Aufstockung der Dialyseplätze realisiert",
erklärte Kaiser.
(Schluss)

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