- 20.12.2012, 11:15:18
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BZÖ-Bucher: 56.000 öffentlich Bedienstete mehr als 2004
Wien (OTS) - In Österreich gibt es heute um 56.000 öffentlich
Bedienstete mehr als noch vor acht Jahren. Das zeigt der aktuelle
Einkommensbericht des Rechnungshofes auf. "Österreich ist
überreguliert und die Zahl der Staatsdiener explodiert. Statt an der
Verwaltung zu sparen, wird das System künstlich aufgebläht und der
Amtsschimmel immer fetter. Das BZÖ verlangt hier endlich die
Umsetzung der längst überfälligen Verwaltungsreform und damit
verbunden eine Reduzierung der Anzahl der öffentlich Bediensteten",
so BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher.
Zwar ist laut Rechnungshof die Zahl der Beamten zwischen 2004 und
2011 von 249.294 auf 213.727, also um rund 35.500 Stellen, gesunken.
Im gleichen Zeitraum stieg aber die Zahl der Vertragsbediensteten um
91.713 auf mittlerweile 331.280 an. Im Vergleich dazu ist die gesamte
Donaumonarchie um 1880 mit rund 100.000 Beamten ausgekommen. Bucher:
"Nicht die Beamten die großteils hervorragende Arbeit leisten sind
schuld, sondern die Bürokratie, die sich selbst immer mehr ausdehnt
und jeden Lebensbereich unter ihre Kontrolle bringen will". Der
BZÖ-Chef erinnert an ein Zitat von Sir Karl Raimund Popper. "Der
größte Feind der Demokratie ist die Bürokratie". "Und diese
Bürokratie zahlen wir Österreicher auch noch mit unseren
Steuergeldern. Der Speck muss weg", so Bucher.
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