• 20.12.2012, 09:30:33
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Schoolshootings in den USA - immer war die Psychiatrie im Spiel

Obwohl Antidepressiva eine wesentliche Rolle bei Schoolshootings spielen, sollen Psychopharmaka an Kindern in Europa verstärkt erforscht werden

Utl.: Obwohl Antidepressiva eine wesentliche Rolle bei
Schoolshootings spielen, sollen Psychopharmaka an Kindern in
Europa verstärkt erforscht werden =

Wien (OTS) - Presseberichten zufolge war der Amokläufer Adam Lanza
ein Produkt des psychosozialen Gesundheitssystems, war seit seinem 10
Lebensjahr unter "Medikamenten" und seit seinem 15. Lebensjahr in
persönlicher psychiatrischer Behandlung. Freunden zufolge hat Lanzas
Mutter erzählt, dass es Lanza "immer schlechter ging", und dass sie
Mühe hatte, "ihn zu erreichen".

Die Frage, die es zu beantworten gilt, ist: "Wann hat Lanza zum
ersten Mal psychiatrische Behandlung erfahren, welche Diagnose wurde
ihm gestellt, und welche Psychodrogen wurden ihm in seinem kurzen
Leben verschrieben.

Die noch wesentlichere Frage ist, wie viele Male sich solch ein
sinnloses Szenario wiederholen muss, bis der Gesetzgeber die bereits
vorhandenen Informationen anerkennt. Zwischen 1998 und 2012 gab es
vierzehn Schießereien in Schulen in den USA, die das Leben von 58
Menschen kosteten und 109 Verletzte. Alle vierzehn dieser Schützen
nahmen Psychopharmaka oder waren auf Entzug davon; sieben von ihnen
waren unter der "Obhut" eines Psychiaters oder Psychologen gewesen.

Mehr dazu unter: http://www.ots.at/redirect/cchrint.org

Findung der wahren Ursache ist nicht erwünscht

Psychiater, die Amokläufen gerne solche unbewiesene Ursachen wie
"eine Nähe zur Waffe ", "Killer-Videospiele", " ein Merkmal der
nördlichen Hemisphäre" ," Menschen, mit Asperger-Syndrom "
zuschreiben, verschweigen jedoch beharrlich die Tatsache, dass
verabreichte Psychopharmaka Persönlichkeitsveränderungen hervorrufen
können, ja sogar genau ebendiese psychotischen Merkmale der
Entfremdung von der Realität erst verursachen können.
Gesundheitsbehörden wissen dies, und es steht auch als Warnung auf
den Beipackzetteln.

Aber nicht nur Amokläufer weisen die Zusammenhänge Psychopharmaka
und psychiatrische Behandlung auf, man kann diese auch in den
Medienberichten bei nicht nachvollziehbaren Verbrechen finden, wobei
oft Freunde oder zufällig angetroffene Mitmenschen zum Angriffsziel
eines Täters wurden.

Medikamentenversuche von bewusstseinsverändernden Medikamenten
an Kindern vorgesehen

Antidepressiva finden sich an der Spitze der Liste der Medikamente
in diesen Amokläufen.
Laut der der Europäischen Verordnung (EG) Nr. 1901/2006 sind
Medikamentenforschungen an Kindern zugelassen. Wiewohl die
Implementierung des Kinderforschungsnetzwerk in seiner Funktion für
tatsächliche Krankheiten wie Krebs oder Diabetes zu begrüßen ist,
erhebt sich die Frage, was denn die wahre Begründung dafür ist, an
Kindern mit Psychodrogen wie Antidepressiva zu experimentieren, die
schwere körperliche Nebenwirkungen verursachen und das Bewusstsein
zum Negativen verändern können?

Trotz aller psychiatrischen Bemühungen, die Scheinkrankheit ADHS
aufrechtzuerhalten, ist dieser Stern im Sinken begriffen. Wir müssen
uns aber keine Sorgen machen, denn im kommenden DSM V ist bereits die
neue "Kinderkrankheit" mit dem bombastischen Namen DMDD - Disruptive
Mood Dysregulation Disorder festgeschrieben, eine Diagnose, die
Kinder noch schneller und effizienter in die psychiatrische Ecke
treiben wird können - ihr Merkmal - das Kind zeigt Traurigkeit und
Aggressivität. Ganz klar, dass dafür Antidepressiva für Kinder im
psychiatrischen Medikamentenschrank bereitstehen müssen.

UN Kommission äußerst Bedenken bezüglich Über-Verschreibung
von Medikamenten an Kindern in Österreich

Verordnungen von Psychopharmaka an Kinder und Jugendlichen in
Österreich steigen seit Jahren so bedenklich, dass die UN
Kinderrechtskommission an Österreich die Empfehlung ausgesprochen
hat, eine Untersuchung hinsichtlich dieser Über-Verschreibung von
Psycho-Stimulanzien wie Ritalin durchzuführen.

Mehr dazu unter: http://www.cchr.at/fakten/statistiken-kinder.html

Die Bürgerkommission für Menschenrechte fordert vom
Gesundheitsminister Stöger die sofortige Umsetzung der UN Empfehlung,
und fordert von ihm weiter, das Grundrecht unserer Kinder auf
geistige und körperliche Unversehrtheit sicherzustellen, da
nachweislich die Einnahme von Psychopharmaka diese Unversehrtheit
schwer beeinträchtigen kann, vor allem wenn er nicht wünscht, dass
Österreich einmal im Mittelpunkt eines Schoolshootings steht.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BKM

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