• 18.12.2012, 22:22:04
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  • OTS0266 OTW0266

Besetzung der Votivkirche: Erziözese sucht Lösung

Caritas und Pfarrer erzielen Kompromiss: Flüchtlinge können Nacht in der Votivkirche verbringen, die übrigen Unterstützer sollen Kirche verlassen

Utl.: Caritas und Pfarrer erzielen Kompromiss: Flüchtlinge können
Nacht in der Votivkirche verbringen, die übrigen Unterstützer
sollen Kirche
verlassen =

Wien, 18.12.12 (KAP) Nach rund zwölfstündiger Besetzung der Wiener
Votivkirche durch eine Gruppe von Flüchtlingen und deren
Sympathisanten zeichnet sich eine Entspannung der Situation ab: Die
Flüchtlinge können die Nacht in der Votivkirche verbringen, die
übrigen Unterstützer und Aktivisten sollen - bis auf fünf
Vertrauenspersonen - die Kirche innerhalb einer Stunde bis heute
22.30 Uhr verlassen. Dieses Zwischenergebnis teilte der Sprecher der
Caritas der Erzdiözese Wien, Klaus Schwertner, und
Flüchtlingsvertreter gemeinsam den in der Votivkirche Anwesenden am
Dienstagabend mit.

Man wolle die Nachtstunden nützen, um eine Lösung zu finden, die
allen Beteiligten gerecht wird, so der Caritas-Vertreter, der
gleichzeitig Verständnis für die Sorgen und Ängste der Flüchtlinge
bekundete. In erster Linie gehe es jetzt darum, Möglichkeiten der
konkreten Hilfe für die Flüchtlinge zu suchen. Eingebunden dabei ist
neben der Caritas und dem zuständigen Pfarrer der Votivkirche,
Joseph Farrugia, mittlerweile auch die Leitung der Erzdiözese Wien
in Person des für die Stadt Wien zuständigen Bischofsvikars, Dariusz
Schutzki.

Mehr auf www.kathpress.at (forts. mgl.) pwu/

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