- 18.12.2012, 10:38:01
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Fördermodell Filmstandort Austria wird verlängert
Die Filmindustrie begrüßt die nachhaltige Weiterführung eines österreichischen Erfolgsmodells
Utl.: Die Filmindustrie begrüßt die nachhaltige Weiterführung eines
österreichischen Erfolgsmodells =
Wien (OTS/PWK942) - Auf Initiative von Wirtschaftsminister Dr.
Mitterlehner wird das vom Wirtschaftsressorts geschaffene
erfolgreiche Fördermodell "Filmstandort Austria" nun um 2 Jahre
verlängert und werden weiterhin Euro 7,5 Mio jährlich zur Verfügung
stehen.
Der Fachverband der Film- u. Musikindustrie begrüßt die nun
erfolgte Verlängerung als Zeichen, dass ein seit 2 Jahren
bestehendes Erfolgsmodell mit besonderer wirtschaftlicher Ausrichtung
sich in der Praxis als sinnvolle Ergänzung der bestehenden Regional-
u. Bundeskulturförderungen bewiesen hat.
Die Evaluierungsphase im Sommer dieses Jahres hat den Erfolg des
Modells bestätigt und konnte mit bisher vergebenen Fördermittel von
Euro 15,2 Mio immerhin ein Investitionsvolumen von Euro 132,5 Mio
ermöglicht werden. Damit konnte sogar der als Vorgabe vom
vergleichbaren deutschen Filmförderfonds DFFF erreichte Multiplikator
von x7 deutlich überboten werden.
"Mit FISA in der zweiten Phase wird es notwendig, die bewährten
Richtlinien an die aktuellen Erfordernisse anzupassen" - so Danny
Krausz Obmann des Fachverbandes der Film- u. Musikindustrie. "Die
Stärkung Österreichs im internationalen Wettbewerb, eine bessere
Kapitalausstattung für die österreichische FilmPRODUKTIONSwirtschaft,
insbesondere attraktivere Rahmenbedíngungen für die internationale
Zusammenarbeit unter Berücksichtigung der neuen, derzeit von der
EU-Kommission vorbereiteten Kinomitteilung werden unter Einbindung
der Filmwirtschaft gerade erarbeitet, um das Förderinstrument zu
entwickeln".
Seit dem offiziellen Start von FISA im September 2010 konnten mit
der automatischen Spitzenfinanzierung insgesamt 55 Filme und
Dokumentationen unterstützt werden und hat sich damit FISA als
unverzichtbarer Teil der österreichischen Förderlandschaft etabliert.
In Zeiten des immer schwieriger werdenden filmwirtschaftlichen
europäischen Umfelds, setzt das Wirtschaftsministerium damit nach der
jüngst erfolgten Erhöhung des Budgets des Österreichischen
Filminstituts auf Euro 20 Mio durch das BMUKK ebenfalls ein
deutliches Zeichen, um den Filmstandort Österreich und die
Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Filmproduktionen zu stärken. (us)
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