- 17.12.2012, 13:31:13
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Refugee Camp Vienna: Wir laden ein! Morgen, Dienstag, Tag der offenen (Zelt)Tür und Diskussionsrunde.
Die seit drei Wochen im Votivpark campenden Flüchtlinge setzen den Kampf für ihre Rechte fort und laden morgen Dienstag zur Diskussion über den Stand des Protests!
Utl.: Die seit drei Wochen im Votivpark campenden Flüchtlinge setzen
den Kampf für ihre Rechte fort und laden morgen Dienstag zur
Diskussion über den Stand des Protests! =
Wien (OTS) - Morgen, Dienstag der 18.12., lädt das Refugee Camp alle
Interessierten herzlich ein, sich nach drei Wochen konsequenten
Protests ein Bild von der Situation im Sigmund-Freud-Park vor der
Votivkirche zu machen. Dort campen seit dem großen Marsch aus
Traiskirchen am 24.11.2012 zwischen 25 und 50 Flüchtlinge unter
prekären Bedingungen, um auf die inhumanen Umstände in
österreichischen Flüchtlingslagern und die menschenverachtende
Asylpolitik im Allgemeinen aufmerksam zu machen.
Ihre Forderungen bringen sie immer wieder auf Demos, Kundgebungen, in
Interviews und selbst organisierten Pressekonferenzen zum Ausdruck.
"Bislang hat die Politik nicht auf unsere Forderungen reagiert, doch
mit dieser Ignoranz werden sie nicht durchkommen!" ist man sich im
Refugee Camp sicher. "Wir kämpfen schon so lange, und haben auch
nicht vor, unseren Protest aufzugeben, bevor man uns hört und auf uns
eingeht!"
Am morgigen Dienstag möchten die Flüchtlinge Medien und interssierten
Einzelpersonen die Möglichkeit geben, sich einen Überblick über die
Lage im Camp nach drei Wochen Protest zu verschaffen, zu sehen, wie
die Flüchtlinge leben und den Campalltag aufrecht erhakten und mit
ihnen über ihre Forderungen zu diskutieren .
Ab 10.00 Uhr vormittags sind alle herzlich eingeladen sich an einer
Diskussion im Sigmund-Freud -Park mit den Refugees beteiligen! An der
Diskussion teil nehmen werden unter anderem auch Alev Korun,
Cornelius Obonya und Alexander Pollak.
"Ein Asylbewerberheim ist kein Gefängnis. Es sind Menschen, die
Österreich um Hilfe bitten. Das muss unter menschenwürdigen
Bedingungen geschehen können."
so Cornelius Obonya im Einklang mit den Forderungen der Refugees.
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