- 13.12.2012, 12:16:32
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Weihnachten für alle mit der ORF-TV-Religion
Wien (OTS) - Die ORF-TV-Religion präsentiert zu den
Weihnachtsfeiertagen ein umfangreiches Programmangebot in ORF 2: Zu
den traditionellen Höhepunkten der Weihnachtsfeiertage zählen die
live übertragenen Festgottesdienste. Am Heiligen Abend steht dabei
sowohl die "Evangelische Christvesper" (diesmal aus der
Heilandskirche in Dornbirn) als auch die "Katholische Christmette"
aus dem Petersdom in Rom auf dem Programm. Mit "Weihnachten im
Kloster" beschäftigt sich vor der Christmette "kreuz und quer". Am
25. Dezember folgt der "Katholische Weihnachtsgottesdienst" live aus
der Stiftskirche in Seitenstetten. Ebenso traditionell am Christtag
in ORF 2 - der päpstliche "Weihnachtssegen 'urbi et orbi'" vom
Petersplatz. Ebenfalls am Christtag zeichnet um 10.35 Uhr
"Weihnachten im Stall" ein Porträt des umtriebigen katholischen
Priesters, Wissenschafters und Bergbauern Ambros Aichhorn. Seit mehr
als zehn Jahren lebt er am Archehof Vorderploin, wo er gemeinsam mit
Elisabeth Koder vom Aussterben bedrohte Haustierrassen züchtet:
beispielsweise Pinzgauer Ziege, Steinschaf und Altsteirisches Huhn.
Vier "FeierAbend"-Dokumentationen - am 26. Dezember steht der bei
'Wetten, dass ...?' so schwer verunglückte Samuel Koch im Mittelpunkt
der Sendung, der als gläubiger Christ über "Mein anderes Leben"
berichtet -, zwei Ausgaben des Religionsmagazins "Orientierung" (23.
und 30. Dezember), vier "Was ich glaube"-Beiträge (25., 26., 30.
Dezember und 6. Jänner) sowie erweiterte Berichterstattung auf
religion.ORF.at ergänzen das Feiertagsprogramm.
Heiliger Abend mit Christvesper, "FeierAbend", "kreuz und quer" und
Christmette
Der Heilige Abend wird in der ORF-TV-Religion ökumenisch begangen:
mit der "Evangelischen Christvesper" aus der Heilandskirche in
Dornbirn, die Pfarrer Michael Meyer mit der Gemeinde feiert (19.00
Uhr) und mit der "Katholischen Christmette" aus dem Petersdom in Rom
mit Papst Benedikt XVI. (0.00 Uhr). Es kommentiert Pater Karl
Schauer. Auf einer eigenen Tonspur sendet der ORF einen zusätzlichen
Audioguide für Menschen mit Sehbehinderung (Kommentar: Johannes
Karner, Pater Gottfried Wegleitner).
Die "FeierAbend"-Ausgabe "Uns ist ein Kind geboren" berichtet um
19.45 Uhr über den steirischen Künstler Alois Neuhold. Neuhold war
Priester. 1979 wurde er Vater eines Sohnes. Er absolvierte die
Kunsthochschule in Wien und hat ein Werk geschaffen, das kaum
eigenständiger sein könnte. Mit großer Disziplin und in selbst
gewählter Abgeschiedenheit entstanden und entstehen in mühseliger
Kleinarbeit naiv anmutende, moderne Ikonen. Seine Spiritualität ist
tief geprägt von der weihnachtlichen Botschaft der Menschwerdung
Gottes, die den Künstler unendlich versöhnt mit seiner eigenen
Geschichte. Um 23.30 Uhr folgt die "kreuz und quer"-Reportage aus
dem Mutterhaus der Marienschwestern vom Karmel in Linz: Alle Jahre
wieder geht es spätestens ab Mitte November los mit dem großen
Weihnachtstrubel. Von der besinnlichen Vorbereitungszeit auf
Weihnachten ist oft nichts mehr zu spüren. Dennoch scheint die
Sehnsucht nach Stille in der Weihnachtszeit groß zu sein. Das
Mutterhaus der Marienschwestern vom Karmel ist ein Hort der Stille.
Die Marienschwestern haben vor zehn Jahren ganz bewusst die Tore
ihres Klosters am Weihnachtsabend für Außenstehende geöffnet. Das
Angebot "Weihnachten im Kloster" wird seitdem vermehrt von Menschen,
die Ruhe, Stille und Einkehr suchen, in Anspruch genommen.
Christtag mit Weihnachtsgottesdienst, Segen "urbi et orbi", "Was ich
glaube" und "FeierAbend"
Den "Katholischen Weihnachtsgottesdienst" überträgt ORF 2 in diesem
Jahr ab 10.45 Uhr live aus der Stiftskirche in Seitenstetten. Mit der
Gemeinde feiert Abt Berthold Heigl. Die Live-Übertragung des
traditionellen Weihnachtssegens "urbi et orbi" vom Petersplatz,
gespendet von Papst Benedikt XVI. für die Stadt Rom und den gesamten
Erdkreis, folgt um 12.00 Uhr. Es kommentiert ORF-Rom-Korrespondentin
Mathilde Schwabeneder.
In "Was ich glaube" beleuchtet der Wiener Aids-Seelsorger Pater
Clemens Kriz um 18.47 Uhr das Fest der Menschwerdung Gottes.
Unter dem Titel "Und das Licht leuchtet in der Finsternis"
porträtiert "FeierAbend" (19.52 Uhr) am Christtag Schwester Kunigunde
Fürst, die für ihr jahrzehntelanges Engagement für Menschen, die am
Rande der Gesellschaft stehen, soeben mit dem Menschenrechtspreis des
Landes Oberösterreich ausgezeichnet wurde. Die langjährige
Generaloberin der Kongregation der Franziskanerinnen von Vöcklabruck
unterstützt mit ganzem Einsatz vor allem Asylsuchende und Frauen in
Not - immer mit dem Ziel, ihnen zur Selbstständigkeit zu verhelfen.
Stephanitag mit "Was ich glaube" und "FeierAbend"-Interview mit
Samuel Koch
Der Superior der Basilika Mariazell, Pater Karl Schauer, zeichnet in
"Was ich glaube" um 18.47 Uhr anlässlich des Stephanitags ein Bild
des heiligen Stephanus und erinnert daran, wie nahe Freud und Leid im
menschlichen Leben beieinanderliegen.
Um 19.52 Uhr bringt "FeierAbend" ein Interview mit Samuel Koch:
Millionen Menschen schauten zu, als Samuel Koch vor zwei Jahren bei
"Wetten, dass ..?" mit Sprungfedern an den Füßen verunglückte.
Seither ist der 25-jährige Schauspielstudent vom Hals abwärts
gelähmt. Doch Samuel Koch macht verblüffende Fortschritte und ist
überzeugt davon, eines Tages als Schauspieler, Regisseur oder
Journalist sein eigenes Geld verdienen zu können. Sein Vertrauen
kommt nicht von ungefähr. Samuel Koch ist gläubiger Christ. Nach dem
Unfall freilich haben ihn schwere Zweifel gequält - wo Gott ist,
warum er ihm das antut. Seinen Glauben abgeworfen hat er jedoch
nicht: "Mein Körper ist futsch und ich kann damit im Moment nichts
mehr anfangen. Deshalb gebe ich ihn ab: Hier, Gott, hast du meinen
Körper, meinen Geist - ich habe keinen Plan mehr. Aber du hoffentlich
schon. Mach damit, was du willst, und am liebsten sofort", schreibt
Samuel Koch in seiner Biografie.
Am 30. Dezember erläutert um 18.20 Uhr der Theologe und
Psychotherapeut Arnold Mettnitzer in "Was ich glaube" anlässlich des
bevorstehenden Silvesterfestes, an dem in Wien traditionell die
Pummerin das neue Jahr einläutet, die Geschichte dieser besonderen
Glocke im Stephansdom.
Neujahrswünsche von Kardinal und Bischof
Der Jahreswechsel steht auch in der ORF-TV-Religion im Zeichen guter
Wünsche - mit den Sendungen "Kardinal Christoph Schönborn zum
Jahreswechsel" (31. Dezember, 19.48 Uhr) und "Bischof Michael Bünker
zum neuen Jahr" (1. Jänner, 18.47 Uhr).
Dreikönigstag mit "Was ich glaube" und "FeierAbend"-Beitrag "Brich
auf mein Herz"
In "Was ich glaube" erläutert der Astronom Franz Kerschbaum um 16.55
Uhr anlässlich des Dreikönigstags, welches astronomische Ereignis
hinter der biblischen Überlieferung des "hellen Sterns, der den
Weisen aus dem Osten den Weg nach Bethlehem gewiesen haben soll,
vermutet wird.
Zum Ausklang des Weihnachtsprogramms der ORF-TV-Religion berichtet
"FeierAbend" am 6. Jänner um 19.52 Uhr über den Seelsorger Franz
Josef Zessner. Er arbeitet im Pflege- und Sozialzentrum Rennweg der
Caritas Socialis und ist spezialisiert auf die Begleitung von
dementen Menschen und ihren Angehörigen, die sich angesichts der
Situation, in der sich ihre Verwandten befinden, oft selbst
Sinnfragen gegenüber stehen. Rund 100.000 Menschen in Österreich sind
betroffen von Demenz - Tendenz steigend. Die Betroffenen fühlen sich
fremd in der einst so vertrauten Welt und verlieren nach und nach die
Möglichkeit, selbstständig zu leben. Menschen, die jeden Kontakt zur
Außenwelt verloren zu haben scheinen, lassen sich von vertrauten
Liedern und Gebeten anrühren. Diese Erfahrung macht Franz Josef
Zessner immer wieder. Die Zeilen des Theologen Karl Rahner "Brich auf
mein Herz. Viel kannst du nicht mitnehmen: Gold der Freude, Weihrauch
der Sehnsucht, Myrrhe der Schmerzen hast du immer bei dir. Er wird
sie annehmen" haben für ihn gerade in der Arbeit mit Menschen mit
Demenz immer mehr an Bedeutung gewonnen.
Die Sendungen sind nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand
abrufbar.
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