• 13.12.2012, 12:05:15
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BZÖ-Bucher: Österreichs Schulen privatisieren!

BZÖ-Vorschlag bringt mehr Effizienz, Chancengleichheit, aber weniger Kosten

Utl.: BZÖ-Vorschlag bringt mehr Effizienz, Chancengleichheit, aber
weniger Kosten =

Wien (OTS) - BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher forderte heute im
Rahmen einer Pressekonferenz die Privatisierung von Österreichs
Schulen. "Das derzeitige öffentliche Schulsystem ist ineffizient und
teuer. Die Schüler schneiden in internationalen Vergleichstests
verheerend ab. Gleichzeitig geben die Familien durchschnittlich 442
Euro pro Jahr für Nachhilfe aus. Die Privatschulen, die sich nur 10
Prozent leisten können, schneiden vergleichsweise wesentlich besser
ab. Das ergibt eine Spaltung der Gesellschaft. Während sich die
Reichen eine Privatschulen für ihre Kinder leisten können, geraten
die sozial Schwachen - insbesondere Zuwanderer - in die
Bildungsfalle. Daher sagt das BZÖ: Gleiche Bildungschancen für Alle.
Jeder Schüler hat sich eine kostenlose Privatschule verdient", so
Bucher.

Bucher verwies darauf, dass ein Schüler in Österreich den Staat
jährlich 9.669 Euro koste. Die Privatschulen würden derzeit vom Staat
nur 1.000 Euro bei einem Schulgeld von 60 bis 90 Euro monatlich pro
Schüler kassieren. "Der Staat soll den Privatschulen eine fixe Summe
pro Schüler zur Verfügung stellen, über die diese frei verfügen
können. Das heißt Schulen privatisieren und in den Wettbewerb
schicken, was wiederum mehr Spezialisierung und Qualität bringt.
Dabei muss es für alle Schulen klare Bildungsstandards und Kontrollen
durch den Staat geben", so der BZÖ-Chef.

Als vergleich präsentierte Bucher die Zahlen aus den Niederlanden.
"Dort besuchen rund dreiviertel aller Schüler eine Privatschule, aber
der Staat muss nur 7.870 Euro und damit rund 1.800 Euro weniger als
in Österreich beisteuern. Dabei schneiden die Niederländer bei den
Rankings besser ab und haben auch noch eine deutliche höhere
Akademikerquote."

"Das BZÖ will mit einer Privatisierung der Schulen eine
Runderneuerung des Schulsystems, den Wulst an Bürokratie und
Administration eindämmen, die Effizienz steigern und
Chancengleichheit herstellen", so Bucher.

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