- 12.12.2012, 12:42:33
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"Eco": So spekulieren Österreichs Länder und Gemeinden
Außerdem am 13. Dezember: Wirtschaftsprognose 2013
Utl.: Außerdem am 13. Dezember: Wirtschaftsprognose 2013 =
Wien (OTS) - Angelika Ahrens präsentiert in "Eco" am Donnerstag, dem
13. Dezember 2012, um 22.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:
Salzburg ist überall: So spekulieren Österreichs Länder und Gemeinden
Der Schock sitzt tief, bei Politikern wie bei den Steuerzahlern.
Niemand hätte vermutet, dass eine Finanzbeamtin des Landes Salzburg
jahrelang hochriskante Finanzspekulationen durchführen kann - und
unentdeckt bleibt. Derzeit angenommener Verlust: 340 Millionen Euro.
Doch die Verwunderung der Öffentlichkeit könnte noch größer werden.
Denn neben Salzburg haben viele andere Länder und Gemeinden versucht,
mit Derivaten - ob Futures, Optionen oder Swaps, zum Beispiel
Zinstauschgeschäfte - ihre Kredite abzusichern oder auf Gewinne zu
spekulieren. Keiler von Großbanken waren zwischen 2004 und 2007 vor
allem im Raum Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark und
Burgenland unterwegs und haben öffentlichen Gebietskörperschaften
fremde Spekulationsprodukte verkauft. "Eco" zeigt, wie groß die
Risiken tatsächlich sind und waren und dass nur die Banken als
sichere Gewinner - weil nur Vermittler - ausgestiegen sind. Es
besteht die große Sorge, dass noch Dutzende solcher Finanzleichen in
den Gemeindekellern liegen. "Eco" berichtet, welche
Spekulationsgeschäfte in Österreich noch immer laufen und wie wenig
bewusst das Risiko ist, das mit Steuergeldern eingegangen wird. Ein
Bericht von Günther Kogler, Hans Hrabal und Sabina Riedl.
Wirtschaftsprognose 2013: Krise kommt durch die Hintertür
Warm anziehen heißt es im Jahr 2013. Denn das neue Jahr wird
wirtschaftlich gesehen kein leichtes werden. Und das, obwohl
Österreich ebenso wie die Konjunkturlokomotive der EU, Deutschland,
insgesamt gut aufgestellt ist. Der Arbeitsmarkt gilt EU-weit als
vorbildlich, Österreich wird in deutschen Medien als "sicherer Hafen"
gefeiert, der Anstieg der öffentlichen Verschuldung ist wesentlich
geringer als im EU-Durchschnitt, der Wirtschaftsmotor schnurrt in
vielen Branchen wie dem Maschinen- und Anlagenbau, und der Tourismus
verspricht auch im nächsten Jahr wachsende Umsätze. Doch die Kosten
explodieren, das Umfeld wird schwieriger, die Konsumenten
vorsichtiger - und der Wettbewerb härter. Und wir können uns den
internationalen Entwicklungen nicht entziehen. Wie für die
Finanzmärkte gilt: 2013 geht es nicht darum, möglichst viel zu
verdienen, sondern möglichst wenig zu verlieren. Wer es schafft,
stabil durch die Krise zu kommen, kann zufrieden sein. "Eco" bringt
eine umfassende Jahresvorschau, die von der ehemaligen
Skirennläuferin und heutigen Motivationstrainerin und Unternehmerin
Alexandra Meissnitzer begleitet wird. Ein Bericht von Christina
Kronaus.
Ansparen für die Kinder: Welche Vorsorge sinnvoll ist und welche
Gewinn bringt
Wenn Eltern oder Großeltern für Kinder oder Enkeln vorsorgen wollen,
haben sie es nicht leicht. Dabei gibt es jede Menge Finanzprodukte
für die Jüngsten: Sie nennen sich Junior-Paket, Teddy-, Enkerl-,
Aussteuer-Versicherung oder auch Ausbildungs-Sparen. Doch die
Bezeichnungen sagen einem nicht, was dahinter steckt. Die Bandbreite
reicht vom klassischen Bausparvertrag oder Sparbuch bis hin zur
staatlich geförderten Prämienpension oder zur Lebensversicherung.
"Eco" hat Vor- und Nachteile dieser Kinder-Vorsorge-Produkte
recherchiert und zeigt auf, was in welcher Lebenssituation sinnvoll
ist - und was weniger. Ein Bericht von Bettina Fink.
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.
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