• 11.12.2012, 17:39:49
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Stöger: Historische Einigung zur Gesundheitsreform 2012

"Die Patienten stehen in Zukunft im Mittelpunkt und nicht einzelne Institutionen"

Utl.: "Die Patienten stehen in Zukunft im Mittelpunkt und nicht
einzelne Institutionen" =

Wien (OTS) - "Die Einigung zur Gesundheitsreform 2012 ist ein
historischer Beschluss zum Wohl der Patienten. Durch die Reform ist
eine bessere Abstimmung zwischen den Arztpraxen und Spitälern
garantiert. Dadurch werden die Menschen und ihre medizinische
Behandlung in den Mittelpunkt gestellt und nicht mehr die
Institutionen Spital oder Arztpraxis", freute sich
Gesundheitsminister Alois Stöger nach dem heutigen Abschluss der
Verhandlungen zur Gesundheitsreform 2012. "Mir war besonders wichtig,
die Versorgung nachhaltig abzusichern und weiter zu verbessern. Dafür
braucht es auch in den kommenden Jahren einen Ausbau des
Gesundheitssystems, gleichzeitig müssen aber die Kosten leistbar
bleiben. Daher wird künftig jedes Jahr um 3,6% mehr Geld in das
Gesundheitssystem investiert. Das entspricht dem durchschnittlichen
prognostizierten Wachstum unserer Wirtschaft. So können wir das
System ausbauen und für die kommenden Generationen erhalten",
erklärte Minister Stöger einen weiteren Eckpfeiler der Reform.

Transparenz und Qualität

"Ein weiterer Schwerpunkt der Gesundheitsreform ist die Verbesserung
der Qualität. Alle Bereiche des Gesundheitssystems müssen die eigene
Qualität messen und die Ergebnisse veröffentlichen. Darüber hinaus
wird der Bund klare und einheitliche Vorgaben zur Qualität machen.
Das stärkt die Position des Patienten", führte Stöger weiter aus.

Prävention und Gesundheitsförderung wird ausgebaut

"Länger Leben bei guter Gesundheit ist eines der Kernziele der
Gesundheitsreform 2012. Prävention und Gesundheitsförderung spielen
daher eine zentrale Rolle", betonte Gesundheitsminister Stöger. Um in
Zukunft vermehrt auf Prävention zu setzen, werde ein
Gesundheitsförderungsfonds eingerichtet, der mit insgesamt 150
Millionen Euro dotiert sei, so der der Minister weiter. "Mit der
Gesundheitsreform 2012 ist es mir gemeinsam mit meinen Partnern in
Bund, Ländern und Sozialversicherung gelungen, das Gesundheitssystem
grundlegend zu modernisieren", so der Gesundheitsminister
abschließend.

Service: unter www.bmg.gv.at finden sie detaillierte
Hintergrundinformation zu den Inhalten der Gesundheitsreform

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