- 11.12.2012, 12:02:17
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FP-Gudenus: Freiheitliche präsentieren Sicherheitskonzept für Wien
Die Sozialisten dürfen der ausufernden Kriminalität nicht weiter tatenlos zusehen
Utl.: Die Sozialisten dürfen der ausufernden Kriminalität nicht
weiter tatenlos zusehen =
Wien (OTS/fpd) - Die Hälfte der österreichischen Straftaten findet in
Wien statt. Das ist bekannt und schockierend. "Wir Freiheitliche
wollen, dass Wien endlich wieder zu einer sicheren Stadt wird",
erklärt Wiens FPÖ-Klubchef und stellvertretender Bundesparteiobmann
Mag. Johann Gudenus. Seine Forderung: "Wien muss zur sichersten Stadt
Europas gemacht werden - und die Roten schaffen das offenbar nicht!"
Gudenus stellt dem hilflosen Herumlavieren von Häupl & Co. das
Sicherheitskonzept der Wiener FPÖ entgegen - die konkreten Punkte:
Mehr Polizei: 1.000 Polizisten mehr werde es für Wien geben, hat
Bürgermeister Häupl im Jahr 2011 versprochen. Für die versprochenen
450 neuen Polizisten jährlich waren aber nicht einmal genug
Ausbildungsplätze vorhanden. Sogar SPÖ-Polizeigewerkschafter
Greylinger bestätigt, dass von einem Mehr an Polizisten keine Rede
sein kann. Es werden nur die Abgänge ersetzt. Die FPÖ fordert: 1.500
Polizisten mehr für Wien!
Bessere Infrastruktur: Zwei Drittel der Wiener Wachzimmer sind
desolat, Polizeiinspektionen werden oft monatelang nicht gereinigt.
Das geht nicht!
Großstadt-Zulage: Polizisten sind in einer Großstadt wie Wien nicht
nur viel mehr gefordert, sondern auch viel mehr gefährdet. Das gehört
finanziell abgegolten.
Berittene Polizei: Ausgedehnte Grünanlagen wie Donauinsel oder Prater
ziehen Gewalttäter und Drogenhändler an und schreien förmlich nach
dem Einsatz einer berittenen Polizeitruppe. Das hat sich
international bewährt und ist kostengünstig.
Sicherheitswacht: Polizisten sollen Verbrechen bekämpfen. Die Stadt
muss sie von kleinen, alltäglichen Problemfällen entlasten. Dafür
braucht es kein Wirr-Warr von kompetenzlosen Kapperl-Truppen, sondern
eine mindestens 1.000 Mann starke, effiziente, von der
Bundespolizeidirektion gut ausgebildete Sicherheitswacht. Vorbild
soll dabei der Ordnungsdienst der Stadt Linz sein. Dazu Zahlen: Im
ersten Monat verzeichneten die damals 16 Ordnungsdienst-Mitarbeiter
bei ihren täglichen Touren 472 Einsätze. Im Vergleich dazu bringt es
ein Wiener Waste-Watcher der SPÖ zu genau einem Einsatz in neun (!)
Tagen. Die Aufgaben der Sicherheitswacht sollen sich vom Absperren
bei Wasserrohrbrüchen, über das Einfangen von entlaufenen Tieren bis
hin zur Beseitigung von Ruhestörungen und zur Sperrstundenkontrolle
erstrecken. Über eine 24-Stunden-Hotline soll sie für die Bürger
immer erreichbar sein.
Sicherheitsstadtrat: Ebenfalls nach Linzer Vorbild braucht Wien einen
eigenen Sicherheitsstadtrat. Dieser koordiniert in Zusammenarbeit mit
dem Innenministerium alle sicherheitsrelevanten Maßnahmen der Stadt
und ist auch für die Sicherheitswacht verantwortlich.
U-Bahn-Polizei: Die 80 Polizisten, die derzeit täglich in den
Stationen kontrollieren, werden als billige Unterstützung für
Schwarzkappler missbraucht, die ja kein Anhalterecht haben. Wir
fordern eine effektive U-Bahn-Polizei, die tatsächlich Verbrechen
bekämpft.
Eigensicherung: Da ist die Stadt knausrig. Sicherheitstüren etwa
werden in Wien mit 20 Prozent der Kosten, aber maximal 400 Euro,
gefördert, in Niederösterreich hingegen mit 30 Prozent oder maximal
1.000 Euro.
Gudenus: "Diese Maßnahmen sind wir den Bürgern schuldig, die in Ruhe,
in Frieden und vor allem in Sicherheit leben wollen. Die FPÖ ist die
Sicherheitspartei!" (Schluss)
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