• 11.12.2012, 11:44:35
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Mikl-Leitner: Neues Pendler-Modell ist sozial ausgewogen und gerecht

Wöginger: Ausweitung des Jobtickets ist ökologischer Meilenstein

Utl.: Wöginger: Ausweitung des Jobtickets ist ökologischer
Meilenstein =

Wien (OTS) - "Wir freuen uns, dass mit dem heutigen
Ministerratsbeschluss die größte Ausweitung der Pendlerförderung seit
25 Jahren auf den Weg gebracht wurde. Der ÖAAB hat sich mit seinem
Fünf-Punkte-Paket im Sinne der Pendlerinnen und Pendler durchgesetzt.
Die Erhöhung der Förderung ist notwendig geworden, da sich die
Kostenbelastungen für Pendler durch die Treibstoffpreise massiv
erhöht haben", betont Johanna Mikl-Leitner, Bundesobfrau des ÖAAB.
Mit zusätzlichen Mitteln in der Höhe von rund 150 Millionen Euro
stehen im Jahr 2013 insgesamt 530 Millionen Euro für die Pendlerinnen
und Pendler bereit.

"Für uns als ÖAAB war es ein großes Anliegen, bei dieser Reform vor
allem die Niedrigverdiener und Teilzeitkräfte zu entlasten. Das ist
gelungen: Für jene 160.000 Kleinverdiener, die keine Lohnsteuer
zahlen, wird der Pendlerzuschlag von 141 auf 290 Euro mehr als
verdoppelt. Teilzeitkräfte und Wochenpendler bekommen erstmals eine
aliquote Auszahlung der Pendlerförderung. Zusätzlich zur Pauschale
wird es als Teuerungsausgleich den Pendlereuro geben. Dieser ist
abhängig von der Entfernung zum Arbeitsplatz und als Absetzbetrag
ausgestaltet", so Mikl-Leitner.

ÖAAB-Generalsekretär August Wöginger fügt hinzu: "Der Pendlereuro
kommt, die Pauschale bleibt. Aufgrund der erhöhten Treibstoffpreise
wird es mit dem Pendlereuro einen kilometergenauen Förderbetrag als
Ausgleich geben und durch die Ausweitung des steuerbegünstigten
Jobtickets wird der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel
attraktiver gestaltet. Bisher hatten nur Bezieher der kleinen
Pendlerpauschale die Option auf das Jobticket. Diese Einschränkung
fällt weg. Das Jobticket wird per 1.1.2013 für alle Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmer ermöglicht. Die auf freiwilliger Basis vom
Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Fahrkarten sind dann steuer- und
sozialversicherungsfrei. Damit wird eine langjährige Forderung des
ÖAAB Realität und ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen ökologischen
Mobilität gesetzt."

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