- 11.12.2012, 11:44:07
- /
- OTS0124 OTW0124
Schultes: Energie aus Biomasse heißt: Geld bleibt in der Region
Vermeidung von Importen fossiler Energieträger durch Verwendung heimischer Bioenergie bringt 3,5 Milliarden Euro jährlich für die ländlichen Regionen
Utl.: Vermeidung von Importen fossiler Energieträger durch
Verwendung heimischer Bioenergie bringt 3,5 Milliarden Euro
jährlich für die ländlichen Regionen =
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Die Preise für Strom und Gas schaffen ein
Unbehagen für die Heizsaison. Bei einem durchschnittlichen
Jahresverbrauch von 2.500 Litern Heizöl muss ein Haushalt jetzt im
Vergleich zum Vorjahr um rund 300 Euro mehr zahlen. Die Entwicklung
im Zehn-Jahresvergleich zeigt einen enormen Anstieg von 165 Prozent.
"Während die Nutzung fossilen Heizöls dem Einzelnen ein riesiges Loch
in die Geldtasche brennt, knackt die OMV die Profitmilliarde und die
Region geht leer aus. Dabei können heute schon durch die Nutzung
heimischer Bioenergie 3,5 Milliarden Euro an Importen fossiler
Energieträger vermieden werden" sagte heute, Dienstag,
ÖVP-Umweltsprecher Abg. Hermann Schultes anlässlich des Hearings
"Energie aus der Region: zukunftsfähig und nachhaltig" im Parlament.
Die 100prozentige Selbstversorgung mit im Inland produzierter
erneuerbarer Energie ist auch weiterhin das Ziel bis 2050. Das bringt
Österreich nicht nur Versorgungssicherheit für die Zukunft, sondern
auch Arbeitsplätze. "Allein im Jahr 2010 konnten durch Erneuerbare
Energien 38.000 Vollzeitarbeitskräfte als Arbeitseffekte in
Österreich ausgewiesen werden, insgesamt zirka 210.000 in der
Umweltbranche. In Österreich leben 290.000 Menschen von Wald und
Holz. Damit ist die Forst- und Holzwirtschaft einer der größten
Arbeitgeber des Landes. Die Wertschöpfung für die
Energieholzproduktion beträgt mehr als 300 Millionen Euro im Jahr"
führt Schultes aus.
"Das Beispiel einer real existierenden Biomasse-Fernwärmeanlage im
Alpenvorland zeigt, mit einem Brennstoffeinsatz von 81.000
Schüttraummeter Hackgut pro Jahr bleiben 6,2 Millionen Euro in der
Region, die nicht für Heizöl in andere Länder fließen. 100 Prozent
der Anlagenkomponenten kommen von österreichischen Zulieferern und
die jährliche Wartung und Instandhaltung wird auch zu 100 Prozent
durch österreichische Unternehmen aus der Region durchgeführt. Die
Fernwärme Gresten z.B. hat rund 80 Genossenschafter, welche das Holz
für die Fernwärme in ihren Wäldern bereitstellen. Rein für die
Rohstoffbeschaffung ist damit ein Zusatzeinkommen für 172
Arbeitskräfte gegeben. Während für den Kauf von Heizöl das Geld
einfach nur in andere, wenig kooperative Staaten fließt, bleibt durch
heimische erneuerbare Energieträger das Geld im eigenen Land und
stärkt die Wirtschaftskraft unserer Regionen", so Schultes
abschließend.
(Schluss)
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPK






