• 11.12.2012, 11:16:15
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ORF-Premiere für "Die kleine Lady": Topbesetzter Familienfilm mit Hörbiger, Schöne und Ferres

ORF/ZDF-Verfilmung in Anlehnung an den Klassiker "Der kleine Lord"

Utl.: ORF/ZDF-Verfilmung in Anlehnung an den Klassiker "Der kleine
Lord" =

Wien (OTS) - Lord und Lady im ORF! Während der Klassiker "Der kleine
Lord" bereits seinen Fixplatz im ORF-Weihnachtsprogramm (25.
Dezember, 10.20 Uhr, ORF eins) hat, bekommt er dieses Jahr weibliche
Verstärkung. In Anlehnung an den Literaturklassiker macht Christiane
Hörbiger am Mittwoch, dem 12. Dezember 2012, um 20.15 Uhr in ORF 2
Philippa Schöne auf Schloss Grafenegg zur "kleinen Lady". Im
Mittelpunkt der Geschichte steht die neunjährige Emily Ernest
(Philippa Schöne), die auf dem Schloss ihrer Großmutter Gräfin von
Liebenfels (Christiane Hörbiger) zur Aristokratin erzogen werden
soll. Unterstützt wird Emily dabei von ihrer Freundin Frau Hobbs
(Veronica Ferres), die ihre kleine Lady nicht so einfach ihrem
Schicksal überlässt. Neben Hörbiger, Ferres und Schöne sind weiters
Xaver Hutter, Christiane Filangieri und Stefania Rocca dabei. Regie
führt Gernot Roll nach einem Drehbuch von Lavina Dawson, Tanya
Fenmore und Chris Boyle. Prominent ist nicht nur die Besetzung der
"kleinen Lady", sondern auch der Komponist der immer wieder
vorkommenden Spieluhrmelodie. Kein Geringerer als Udo Jürgens
komponierte eigens für den Film das Spieluhrlied "Die kleine Lady".

Christiane Hörbiger: "Es ist ein Film, wo die Großmutter und die
Enkelin und die Mutter dazwischen Freude haben werden"

"Es ist ein wunderbares Märchen", sagt Christiane Hörbiger und
erinnert sich an ihre Reaktion auf das Angebot: "Ich habe mich
furchtbar gefreut. Und ich habe mich vor allem auch darauf gefreut,
wieder mit Gernot Roll zu arbeiten. Ich wusste ja schon lange davon,
und ich glaube, dass es ein idealer Film ist für ein
Familienprogramm, wo die Großmutter und die Enkelin und die Mutter
dazwischen ihre Freude haben werden." Neben der Zusammenarbeit mit
Gernot Roll war aber auch die Vorlage "Der kleine Lord" ein Anreiz
für Hörbiger: "Mich hat natürlich auch gereizt, dass ich eine Rolle
spielen darf, die seinerzeit Alec Guinness als Mann so wunderbar
gemacht hat. Unser Film ist natürlich anders. Frauen reagieren anders
als Männer. Das ist vollkommen klar. Vom weiblichen Standpunkt her
gesehen sind die doch emotionaler, und es ist sehr fordernd, sich in
der Rolle vollkommen zurückzuhalten, keine Emotionen rauszulassen."
Über die Dreharbeiten auf Schloss Grafenegg erinnert sich die
Schauspielerin: "Es war sehr kalt. Ich hab doch fast zweieinhalb
Stunden Maske gebraucht. Das waren ja alles wunderbare Kostüme mit
den teuersten Stoffen, die man sich nur denken kann, die aber aus
vorhandenem Material geschneidert wurden. Mein Maskenbildner hat sich
dann mit der historischen Frisur auch nochmal auseinandergesetzt, hat
viel herumprobiert - kurz und gut, ich brauchte einfach an die
zweieinhalb Stunden, bis ich hergerichtet war."

Philippa Schöne: "Als Lady, da sind immer alle so fein und
angespannt. Da wäre ich schon lieber ein Straßenmädchen"

Philippa Schöne spielt die "kleine Lady". An den Dreh denkt die junge
Schauspielerin gerne zurück: "Das Spielen hat mir richtig Spaß
gemacht. Beim Lesen des Drehbuchs konnte ich mir das noch nicht so
richtig vorstellen, aber beim Drehen lernte ich die Emily, die ich da
spiele, immer besser kennen. Wenn ich was nicht verstanden habe, hat
mir der Regisseur alles erklärt." Besonders die Dreharbeiten auf
Schloss Grafenegg haben ihr gefallen: "Das war sehr schön. Erst fand
ich mich da oft gar nicht zurecht und wusste nicht mehr, wo was war
und so. Aber am Ende fühlte ich mich fast schon ein bisschen wie zu
Hause." Allerdings wenn sie wählen müsste zwischen Straßenkind und
Prinzessin: "Hm, als Lady, da sind immer alle so fein und angespannt.
Da wäre ich schon lieber ein Straßenmädchen. Das finde ich irgendwie
spannender. Wenn wir bei meinen Großeltern sind, tobe ich dort auch
am liebsten mit anderen Kindern im Garten."

Veronica Ferres: "Es ist eine wunderbare, freche Rolle"

Veronica Ferres über die Rolle: "Es ist eine wunderbare, freche
Rolle. Unter der Regie von Gernot Roll entstand ein grandios
komischer Film, und es hat mir unglaublich viel Freude bereitet,
neben der großartigen Christiane Hörbiger in diesem Film mitzuwirken.
Ich konnte 'dem Affen nur Zucker geben' und die Rolle mit meiner
Fantasie füllen. Gerade der starke Tobak macht den Reiz dieser Rolle
aus - Dinge zu tun, die aus damaliger Sicht für Frauen verboten
waren." Und weiter: "Gerade weil 'Der kleine Lord' ein Klassiker ist,
war es besonders spannend, ihn als modernes Mädchen mit weiblicher
Besetzung neu aufleben zu lassen. Diese neue Sichtweise macht den
Film ganz besonders."

Mehr zum Inhalt von "Die kleine Lady"

Emily Ernest (Philippa Schöne) ist ein aufgewecktes Mädchen im New
York des späten 19. Jahrhunderts, wo sie mit ihrer jung verwitweten
Mutter (Christiane Filangieri) in ärmlichen Verhältnissen lebt. Das
Mädchen verbringt viel Zeit im Geschäft ihrer Freundin, der
unangepassten Frau Hobbs (Veronica Ferres), die aufgrund ihrer
kämpferischen Reden für die Rechte der Frauen auch schon einmal im
Gefängnis landet. Wie sich herausstellt, ist Emily die einzige
verbliebene Erbin der Gräfin von Liebenfels (Christiane Hörbiger).
Ihrem Sohn konnte die Gräfin nie verzeihen, dass er nicht
standesgemäß geheiratet hat. Doch nun, da sie älter wird, schickt die
Gräfin Familienanwalt von Havenegg (Xaver Hutter) nach New York, um
die Enkelin nach Österreich zu holen. Auf dem Schloss soll Emily,
getrennt von ihrer Mutter, zur würdigen Aristokratin erzogen werden.
Das Mädchen trifft in der ihm fremden Welt auf eine tief verhärmte,
in ihren Konventionen erstarrte Frau. Von der strengen Fassade lässt
sich die selbstbewusste kleine New Yorkerin aber nicht abschrecken.
Mit ihrer aufgeweckten und lebhaften Art bringt Emily neues Leben in
die alten Gemäuer und selbst die resolute Gräfin kann sich dem
offenherzigen Charme der kleinen Lady bald nicht mehr entziehen. Da
taucht eines Tages eine Betrügerin auf und behauptet, ihr Sohn sei
der rechtmäßige Erbe.

"Die kleine Lady" ist eine Produktion der Lucky Bird Pictures GmbH
(ehemals Yellow Bird Pictures GmbH) und Lotus-Film GmbH, in
Koproduktion mit ORF und ZDF, gefördert durch Fernsehfonds Austria,
FFF Bayern und Land Niederösterreich mit Unterstützung von MEDIA
Programm der Europäischen Union.

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