• 07.12.2012, 09:03:19
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Klikovits zu Berufsheer: Im Normalfall zu teuer, im Ernstfall zu klein

ÖVP-Wehrsprecher richtet sieben Fragen an Darabos

Utl.: ÖVP-Wehrsprecher richtet sieben Fragen an Darabos =

Wien, 7. Dezember 2012 (ÖVP-PD) "Ein Berufsheer ist im
Normalfall zu teuer, im Ernstfall zu klein. Da kann
Verteidigungsminister Darabos noch so viel herumprobieren – mit
seinem 'Probier-Heer' macht er sich in allen wichtigen Fragen der
Landesverteidigung, beim Katastrophenschutz und bei den Pionieren
lächerlich", erklärt ÖVP-Wehrsprecher Oswald Klikovits. ****

Nachdem Darabos so überzeugt von seinen Berufsheer-Modellen
ist, soll der Minister bei seiner heutigen Pressekonferenz in
Salzburg gleich die Gelegenheit nutzen, folgende sieben Fragen
detailliert zu beantworten:

1. Was sagen Sie dazu, dass der neuen schwedischen Berufsarmee
schon jetzt die Soldaten fehlen (vgl. gestrige "Presse")?

2. Wie soll die notwendige Mannstärke für den
Katastrophenschutz durch ein Berufsheer erreicht werden, wenn sich
bereits jetzt für Pilotprojekte zu wenig Bewerber melden?

3. Wie soll ein Berufsheer die notwendigen Pionier-Experten
rekrutieren, wenn bereits dem jetzigen "Probier-Heer" die
notwendigen Spezialisten für schweres Gerät fehlen?

4. Wann legen Sie eine ernsthafte Berechnung für ein
Berufsheer-Modell vor, bei dem von oben nach unten und nicht
umgekehrt gerechnet wurde?

5. Was sagen Sie zu seriösen Studien, wie jene vom Linzer
Volkswirtschaftsprofessor Friedrich Schneider, der von deutlichen
Mehrkosten eines Berufsheeres spricht?

6. Wie möchten Sie der Wirtschaft jene wichtigen Arbeitskräfte
zurückgeben, die durch ein Berufsheer z.B. dem Baunebengewerbe
verloren gehen würden?

7. Können Sie ausschließen, dass SPÖ-nahe Firmen von den
bisherigen Kasernenverkäufen, immerhin Bundesimmobilien, profitiert
haben?

"Im Sinne einer seriösen Debatte und der Sicherheit der
Menschen in diesem Land ist zu hoffen, dass Darabos auf all diese
Fragen Antworten hat. In einer Stunde wissen wir mehr", schließt
Klikovits.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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