Polizei versucht Abschiebung brutalst durchzusetzen

Bei den heutigen Protesten gegen die Abschiebung von 6 Nigerianern greift die Polizei zu brutalen Mitteln

Wien (OTS) - Um die Abschiebung von 6 Nigearianern zu verhindern, fanden sich heute rund 100 Menschen vor der Rossauer-Lände ein. Es wurde versucht die Abschiebung durch Straßenblockaden zu verhindern. Daraufhin begann die Polizei auf die Menge, die sich aus 'Refugees', Unterstützer_innen und anderen Aktivist_innen zusammensetzte, mit Schlagstöcken und Pfefferspray vorzugehen. Eine Person wurde verletzt.

Trotz der extremen Gewalt, mit der die Polizei auf den Widerstand reagierte, wurde der Protest fortgesetzt. Die Abschiebung eines Betroffenen wurde nicht durchgeführt.

Diese Abschiebungen machen wieder einmal deutlich, dass dem Einsatz für Menschenrechte in Österreich mit Schlagstöcken und Pfefferspray entgegnet wird.

Rückfragen & Kontakt:

Press-contact: 0680 441 71 74
refugeecampvienna.noblog.org

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OHW0001